Im Winter 2016/17 waren nicht in Spanien, weil Rosemarie nicht mehr wollte. Im Herbst 2017 konnte ich sie dann überreden, doch noch einmal nach Spanien zu fahren, allerdings nur noch für zwei Monate. Wir entschieden uns, am 30.12. zu fahren, um zu Sylvester in Frankreich zu übernachten, damit Bobby möglichst wenig Knallerei mitbekommt.

Es war alles exakt geplant und vorbereitet, doch zwei Tage vor der Fahrt, bekam ich gesundheitliche Probleme. Zu Beginn des letzten Gassi Gang mit den Hunden musste ich Rosemarie alleine gehen lassen. Weil die rechte Seite meines Körpers nicht mehr wollte, rief Rosemarie den Notarzt. Ich hatte einen Schlaganfall bekommen, was einen Aufenthalt in einer neurologischen Klinik zur Folge hatte.

Bei der Einlieferung in die Klinik waren die Symptome aber bereits verschwunden. Nun wurden Herz, Gehirn, Halsschlagader gründlich untersucht, aber es wurde nichts gefunden. Ich befragte die Ärzte, ob ich trotzdem nach Spanien fahren könne, und sie hatten nichts dagegen. Auch gegenüber Rosemarie sprachen sie sich so aus, weil sie absolut nicht mehr wollte. Wir beschlossen nun, am 12.1.2018 loszufahren.

FR, 12.1.18: Dorsten -> Chem de la Pleine (N48°38‘17“ O2°08‘49“) 655 km.
Am Freitagmorgen holten wir unser Reisemobil vom Stellplatz und fuhren als erstes zur Tankstelle, um Luft, Gas und einen zusätzlichen Reservekanister aufzufüllen. Als ich ein paar Tage später die Diesel-Quittung sah, war ich geschockt, 1,449€ pro Liter Diesel war schon heftig. Gas auffüllen klappte leider nicht, obwohl ich eine volle Flasche eingeplant hatte. Da diese Tankflasche sowieso 2018 vom TÜV geprüft und eventuell sogar ausgetauscht werden muss, war es außer dem fehlenden Gas nicht so tragisch.

Zuhause wurden nun noch die Letzten Dinge eingeladen, als letztes die Hunde. In unserem Frühstückslokal wurde noch einmal lecker gefrühstückt. Danach durften unsere Hunde noch einmal durch den Wald laufen. Bevor wir dann zur Autobahn A31 kamen, wurde auf dem Reisemobilstellplatz in Dorsten noch Wasser gefasst.

Danach ging es über die A31 Richtung Bottrop. Auf der A2 fuhren wir Richtung Duisburg und weiter auf der A40 Richtung Venlo. Von dort fuhren wir über die A73 vorbei an Maastricht. Auf der E42 überquerten wir bei Saint Aybert die französische Grenze. Übernachtet wurde auf dem Rastplatz Chem de la Pleine an der A10, südlich von Paris.

SA, 13.1.18: Chem de la Pleine -> Parkplatz an AP15 (N42°08‘06“ W1°41‘24“)  975 km.
An diesem Morgen starteten wir schon um 4:30 Uhr, weil ich vorher 1½ Stunden wegen starker Schmerzen nicht mehr schlafen konnte. Es war mit 10 °C innen, noch sehr kalt und die Frontscheibe war innen stark beschlagen. Wir hatten extra einen Wischer mit Teleskopstiel dabei, mit dem Rosemarie während der Fahrt versuchte, die Scheibe frei zu wischen. Leider war die Scheibe danach sofort wieder beschlagen, erst nach etwa 100 km war die Scheibe einigermaßen frei.

Über die N520, A20 und A70 fuhren wir Richtung Limoges. Über die N10 ging es weiter nach Bordeaux und über die A63 Richtung Bayonne. Da mein Tank sich langsam leerte und ich mit dem Tankinhalt nicht mehr nach Spanien kommen würde, hielt ich Ausschau nach einer Tankstelle. An einer Tankstelle sah ich, dass dort der Liter Diesel 1,619 € kostete, in Belgien war ich über 1,419€ / Liter schon empört, da wusste ich aber noch nicht, dass ich Zuhause für den Reservekanister auch schon 1,449 € bezahlt hatte. Ich fand aber noch eine Tankstelle, wo ein Liter 1,159€ kostete, tankte dort aber nur für 50 Euro.

Kurz vor der spanischen Grenze leuchtete meine Reserveleuchte auf, aber das war ja gewollt. Weil ich ja ermitteln wollte, wie weit ich mit Reserve fahren kann, notierte ich mir den Kilometerstand. Leider ging es nun in den Pyrenäen meistens den bergauf. Zusätzlich kamen immer wieder Tunnel, in denen ich natürlich nicht stehen bleiben wollte. Ich schätzte vor jedem Tunnel ab, ob ich auch ohne Sprit wieder herauskommen würde. Als dann endlich der Motor ausfiel, füllte ich schnell 10 Liter in den Tank und notierte mir den Kilometerstand. Leider musste ich einen der Kilometerstand falsch aufgeschrieben haben, denn die Differenz passte einfach nicht. Direkt nach der Weiterfahrt leuchtete die Reserveleuchte wieder auf, also hatte ich bei der Fahrt auf Reserve 10 Liter verbraucht.

Als ich später an einer Tankstelle anhielt, schaute die Tankwartin mich mit großen Augen an, weil so viel Diesel in den Tank passte. Der Liter kostete hier nur 1,215 €, als ich aber bezahlen wollte, sagte mit die Tankwartin, dass gerade eine Rabattaktion läuft, und ich anstatt 140 Euro nur 120,72 zahlen müsse, dass waren dann 1,065€ / Liter. So billig hatte ich schon lange nicht mehr getankt. Ich machte mich nun auf, einen Übernachtungsplatz zu finden. Eigentlich ist das in Spanien nicht so schwer, aber hier schon. Ich fand dann einen Parkplatz, wo ich vor einem nicht bewohnten Gebäude übernachtete.

SO, 14.1.18: Parkplatz an AP15 -> Bolnuevo (N37°33‘46“, W1°18‘01“)
Wir standen an diesem Morgen erst nach 8 Uhr auf. In der Nacht hatte es kräftig geregnet und es war auch kalt. Die Frontscheibe war allerdings von innen nicht so beschlagen, wie am Vortag. Um 8:30 fuhren wir bei total bedecktem Himmel los. Da wir genau in Richtung Sonne fuhren, kam uns der bedeckte Himmel gerade recht, denn wir wurden nicht geblendet.

Bei Saragossa fuhren wir auf die Autovia de Mudéjar (A23). Bei Valencia kehrten wir zum ersten Mal in ein Restaurant, bzw. draußen ein. Rosemarie besorgte 2 Café con Leche sowie Bocadillos. Es war der leckerste Kaffee, den ich seit Langem getrunken hatte.

Nun ging es weiter über die A7, A35, A31 Richtung Murcia. In der Gegend von Elche suchten wir eine Übernachtungsmöglichkeit. Wir hatten eine gefunden, bei der es auch eine Truck-Waschanlage gab. Mit den Hunden erkundeten wir den Platz und stellten fest, dass es die beworbene Cafeteria nicht gab. Da der Platz außerdem sehr vermüllt war, beschlossen wir, weiter zu fahren. Da es nun aber schnell dunkel wurde, wollte ich nicht mehr weitersuchen und weiter bis nach Bolnuevo fahren.

Es fing an zu regnen, je näher wir dem Ziel kamen, umso stärker regnete es. Für mich wurde nun auch das Fahren schwieriger, weil die Fahrbahnmarkierungen kaum zu sehen war. In Bolnuevo angekommen, regnete es immer noch sehr stark. Als der Regen etwas schwächer wurde, ging ich mit den Hunden Gassi. Leider konnte ich nur um den Häuserblock gehen, weil die Straßen überflutet waren. Während der ganzen Nacht prasselte der Regen noch auf unser Fahrzeug.

Die Fahrt noch einmal durchlesen. Strecke evtl. anhand von MAPS noch einmal korrigieren.

Woche 1, vom 30.11. bis 06.12.18: auf dem Campingplatz Playa de Mazarrón.
Montagmorgen ging ich als erstes mit den Hunden Gassi. Trotz des Regens am Vortag war der Weg über den Deich der Rambla nicht zu matschig. Die Hunde durften natürlich dort frei laufen. Als wir dann am Strand waren, war es vor allem Bella, der es dort gefiel. Sie rannte große Kreise, machte Bobby an, sprang mich an, es war schön, ihr zuzusehen. Leider trafen wir keine bekannten Hunde.

Zurück liefen wir über den Campingplatz, beide Hunde machten dabei keine Probleme. Allerdings waren dort die Wege, die nicht gepflastert waren sehr matschig und es gab große Pfützen. Als wir zurück beim Reisemobil waren, fuhren wir damit zum Campingplatz, um einen Stellplatz zu bekommen. Leider erfuhren wir, dass kein einziger Platz mehr frei war. Wir sollten uns neben der Rezeption hinstellen, bis ein Platz frei würde, Strom könnten wir auch bekommen.

Wir fuhren erst einmal nach Puerto de Mazarrón, um einzukaufen. Als Erstes gingen wir zu der Cafeteria Bariloche, einer Spanierin neben dem Eingang von Mercadona und bestellten Café con Leche sowie Bocadillo mit Jamon und Queso. Die Bocadillos schiene frisch gebacken und schmeckten ausgezeichnet. Auch den Hunden schmeckte es, Bobby forderte ständig lautstark etwas. Nach dem Frühstück gingen wir rüber zum Lidl, um einzukaufen, vor allem Wasser.

Als wir wieder zum Campingplatz kamen, war der Platz, wo wir warten sollten inzwischen belegt. An der Rezeption hatte man aber inzwischen zwei Plätze zur Auswahl, und dass auch für hohe Wohnmobile. Stellplätze für Wohnwagen sind nicht so hoch, sodass man mit dem Reisemobil nicht unter die Gestänge für die Sommerabschattung passt. Da wir mit unserem Reisemobil ja öfter fahren wollen, suchte ich den Platz, bei dem ich am besten herausfahren kann.

Nachdem ich unser Fahrzeug entsprechend geparkt hatte, verlegte ich den grünen Vorzeltteppich. Leider kam ich danach mit meiner Treppenleiter, nicht an die oberen Gestänge heran, an denen ich bisher immer die Hundeleinen befestigt hatte. Irgendwie gelang es mir trotzdem, eine Gummileine über das Gestänge zu werfen und zu verknoten. Zum Schluss baute ich noch das kleine Beistellzelt auf, in dem ich das Fahrrad sowie eine Menge Dinge aus dem Fahrzeug abstellen konnte.

Die Nacht zu Dienstag war wieder sehr kalt. Obwohl ich einen kleinen 500 Watt Heizkörper eingeschaltet hatte, der aber auf circa 100 W herunter geregelt wurde, sank die Temperatur gegen morgen auf 10,5 °C. Wir blieben etwa bis 8:30 Uhr im Bett, dann musste ich aber mit den Hunden gehen. Zum ersten Mal in den gesamten Jahren in Spanien, wandte ich die Zwiebeltechnik an, das heißt zwei Jacken übereinander.

Der Himmel war wolkenfrei und die Sonne wurde so langsam stärker. Gegen 10:30 Uhr konnten wir uns schon im T-Shirt nach draußen setzen, bei sehr angenehmer Temperatur. Nachdem wir draußen zu Mittag gegessen hatten, gingen wir mit den Hunden rüber zum Café Colonia. Dort war es ebenfalls sehr angenehm, obwohl wir im Schatten saßen.

Zurück durften die Hunde über den Deich der Rambla und etwas am Strand laufen, was den Beiden sehr gefiel. In der Rambla sah ich vier Flamingos im niedrigen Wasser stehen. Danach blieben wir noch eine Zeit vor unserem Fahrzeug, bis es uns zu kalt wurde.

Die Nacht zum Mittwoch war es mit 12 °C etwas wärmer als an den Vortagen, dafür etwas stürmisch. Wir blieben bis 9:00 Uhr im Bett und gingen mit den Hunden nicht erst Gassi, sondern sofort zum Café Colonia, wo es Windschatten gab. Wir bestellten deutsches Frühstück, von dem die Hunde viel abbekamen und ließen es uns allen gut gehen. Der Rückweg führte wieder über den Deich der Rambla, wo beide Hunde wieder viel zu schnüffeln hatten.

Zurück am Wohnmobil buchte ich bei Aldi Talk Internet XL, was mir kurz drauf per SMS bestätigt wurde. Als ich dann den Verbindungsassistenten benutzte, war keine Flatrate gebucht. Ich hatte zwar die Möglichkeit zwischen Tagesflat und Internet XL zu buchen, tat das auch, aber es funktionierte letztendlich nicht.

Ich rief die Hotline an, dort konnte man mir aber nicht weiterhelfen, leitete das Problem aber intern weiter. Nach 3 Stunden wurde ich tatsächlich angerufen, und ein kompetenter Mitarbeiter versuchte mit mir, das Problem zu lösen. Nach einer halben Stunde klappte das mit dem Verbindungsassistenten immer noch nicht, aber über einen anderen Weg klappte es.

Als ich am Nachmittag mit den Hunden zum Strand ging, fiel mir auf, dass mir das Laufen nicht mehr ganz so schwerfiel wie an den Vortagen. Ich hoffe, dass so bleibt, oder sogar noch etwas besser wird.

Die Nacht zum Donnerstag war mit 13,5 °C wieder etwas wärmer als die vorherigen Nächte. Nach dem morgendlichen Gassigehen mit den Hunden fuhren wir mit unserem Reisemobil nach Puerto de Mazarrón. Als Erstes gingen wir, zum Lidl einkaufen. Leiter gibt es seit dem Umbau vor drei Jahren, keine vernünftige Parkmöglichkeit mehr. So mussten wir den Einkaufswagen, mit zwei Personen über den schrägen Gehsteig schieben. Beim letzten Überwintern hatten wir hinter Mercadona gegenüber von Lidl noch eine Parkmöglichkeit gehabt, aber die ist nun eine große Baustelle.

Danach fuhren wir zum Reibekuchenessen bei Carlos, unserm eigentlichen Ziel des heutigen Tages. Obwohl wir erst um 11:30 Uhr dort ankamen, war es dort noch so leer, dass wir noch einen Platz im Schatten bekamen. Als wir dann unsere Reibekuchen serviert bekamen, wurden wir sogar von der Köchin mit Umarmungen begrüßt. Die Reibekuchen waren diesmal so, wie sie uns besser schmeckten. Auch die Hunde kamen nicht zu kurz und forderten immer mehr.

Weil es schon so warm war, gönnten wir uns einen leckeren Tinto de Verano. Danach gingen wir mit den Hunden an den dortigen Strand. Plötzlich kam ein kleiner junger Hund angelaufen, der Bobby und Bella zum Mitrennen animierte. Auch als der Hund weg war, tobten die Beiden, wie lange nicht mehr.

Die Nacht zum Freitag wurde noch einmal wärmer als die vorige. Beim morgendlichen Gassigehen wurde Bobby von einem Fahrradfahrer getreten. Der Fahrradfahrer fuhr aggressiv über den Paseo, obwohl das verboten ist. Ich konnte Bobby so schnell nicht einfangen, deshalb rannte er dem Radfahrer hinterher, bis er einen festen Tritt bekam und schrie.

Da der Himmel an diesem Morgen wolkenverhangen war, frühstückten diesmal im Fahrzeug. Weil es trotz fehlender Sonne draußen angenehm warm war, liefen wir um 13 Uhr den Strand entlang, bis zum Oasis de las Palmeras. Den Hunden gefiel das freie Laufen im Sand sehr gut. Wie immer bestellte ich beim Oasis Magra con Tomate, wobei Magra (Gulasch) die Hunde bekamen und ich die Tomatensoße und etwas Brot.

Nach ca. eine Stunde kam stärkerer Wind auf und wir liefen wieder zurück zum Fahrzeug. Draußen blieben wir nicht, obwohl die Sonne immer wieder mal durchkam. Abends wurde das Dschungelcamp geschaut.

Am Samstagmorgen gingen gleich nach dem Gassigehen, mit den Hunden zum Oasis de las Palmeras. Wir bestellten für jeden Bocadillos und Café con Leche. Auf die Bocadillos mussten wir wie am Montag in Puerto recht lange warten. Es scheint, als wenn sie direkt vor dem Servieren aufgebacken werden. Leider waren die Brötchen, aber auch der Schinken sowie der Käse, bei Weitem nicht so lecker wie in Puerto, dafür aber teurer. Den Nachmittag verbrachten wir am Reisemobil und genossen die Sonne.

Die Nacht zum Samstag war mit 12 °C wieder kälter. Als ich um 9:30 Uhr mit den Hunden war es schon so warm, dass ich nur eine dünne Jacke anzog. Als wir wieder Zurückwaren, fuhren wir sofort mit dem Reisemobil zum Markt. Während Rosemarie die erste Marktreihe durchstöberte, lief ich mit den Hunden außen am Markt vorbei und suchte mit hinten am Kaffeestand einen Platz. Den Hunden gefiel es gar nicht, dass Frauchen nicht bei uns war. Als Rosemarie dann kam, wurde sie mit lautem Gebell begrüßt, vor allem von Bella.

Die erste Portion Churros reichte leider nicht, sodass wir noch einmal nachbestellen mussten. Die Hunde wollten natürlich auch einen Anteil an den Churros. Obwohl es diesen Morgen sehr warm wurde, war die Temperatur unter den aufgestellten Pavillons recht angenehm.

Woche 2, vom 22.1. bis 28.1.18: auf dem Campingplatz Playa de Mazarrón.
Am Montag hatten wir wieder herrliches Wetter. Wir gingen ohne, dass ich mit den Hunden vorher Gassi ging, sofort zum Café Colonia, allerdings über den Strand und den Deich. Ich schaute nach den Flamingos, sah aber keinen mehr. Da das Café Colonia umgebaut wurde, wurde auf der Terrasse vom Hotel Atrium serviert. Als wir wieder auf dem Campingplatz waren, untersuchte ich die Kühlschranksteuerung.

Als wir am letzten Donnerstag mit dem Reisemobil unterwegs waren, hatte ich festgestellt, dass die Umschaltung von 12 V auf Gas nicht funktionierte. Ich hatte vorher das S+(Solar) Kabel vom Kühlschrank, an den AES Anschluss des Solarladereglers angeschlossen. Anfangs vermutete ich, dass das Relais hinten am Kühlschrank nicht funktionierte. Beim Messen bemerkte ich, das am 12 V Anschluss kein Minus anlag. Auch am Ausgang des EBL für den Kühlschrank war kein Minus zu finden. Für diesen Tag beendete ich die Untersuchung.

Am Dienstagmorgen sprang Bobby aus dem Hubbett und stellte sich vor die Tür. Ich stand auch auf und leinte Bobby an und ging im Schlafanzug mit ihm raus. Ich wollte ihn am Baum vor der Parzelle machen lassen, aber er machte nichts. Also holte ich ihn wieder rein und wir gingen wieder ins Bett.

Nach kurzer Zeit sprang Bobby wieder nach unten und stellte sich vor die Tür. Auch Bella stand an der Bettkante und ich musste sie von dort herunterholen. Bis ich mich angezogen hatte auch die Schuhe draußen, dauerte es schon etwas. Als die Hunde draußen waren, rannten sie sofort los. Nach 15 Metern drehte sich Bobby und machte auf den Weg. Er hatte kräftig Durchfall, dass ich mit drei Tüten noch immer nicht alles sauber hatte.

Nun zog Bella sogar so, dass sie würgen musste. Als wir dann endlich am Strand waren, senkte sie ihren Hintern und auch sie hatte Durchfall, sogar noch dünner als Bobby. Im Sand war das Aufheben aber nicht schwierig. Danach gingen wir über den kurzen Weg zum Café Colonia, wo wir wieder Desayuno Aleman bestellten. Die Hunde waren auch wieder hungrig.

Den weiteren Tag blieben wir wieder am Fahrzeug. Ich versuchte weiterhin herauszufinden, warum die AES Funktion des Kühlschrankes nicht funktionierte. Zuhause wäre alles einfacher, weil dort alles, was nötig vorhanden ist. Über ein Stück Kabel, das ich in meiner Elektrokiste hatte, brachte ich provisorisch ein Minuspotenzial zum Kühlschrank.

An der Stromanzeige des EBL konnte ich nicht erkennen, dass ein größerer Strom floss. Ich zog den 220 V Stecker vom Fahrzeug und siehe da, es wurden ca. 10 A angezeigt, die aus der Batterie gezogen wurde. Ich demontierte das Relais und reinigte die Steckkontakte. Außerdem nahm ich das Relais auseinander und stellte fest, dass dieses innen vollkommen in Ordnung ist.

Am Mittwochmorgen standen wir etwas später auf, als die Sonne schon wärmte. Bobby wollte schnell aus dem Fahrzeug, und jammerte. Als ich dann ging, dauerte es nur ein paar Meter, bis der Durchfall aus ihm herausschoss. Ich benötigte wieder mehrere Tüten, außerdem sammelte ich am Strand Sand, was ich bei der Rückkehr über die Reste streute.

Wir frühstückten an diesem Morgen vor dem Fahrzeug, allerdings etwas mäßig. Kurz nach 12 Uhr liefen wir dann den Strand entlang zum Oasis. Da es sehr warm war, trank ich dort einen Tinto de Verano und bestellte ein Magra con Tomate. Rosemarie trank allerdings einen Café con Leche und eine Platte mit verschiedenem Essbarem.

Mein Magra bekamen natürlich wieder die Hunde, für mich blieb die Soße und Brot. Da Rosemarie noch nicht satt war, bestellten wir noch einmal 2 Magra’s und tranken beide Tinto de Verano.

Danach montierte ich die Kühlschranksteuerung, allerdings ohne das S+ Kabel mit dem AES-Anschluss zu verbinden. Eine erneute Funktionsprüfung wollte ich dann am nächsten Tag machen.

Am Donnerstagmorgen war der Himmel geschlossen bedeckt. Wir fuhren mit dem Reisemobil nach Puerto und kauften bei Lidl ein. Dann gingen wir rüber vor den Mercadona und frühstückten beim Bariloche im Vorzelt. Wie beim letzten Mal bestellten wir Bocadillo mit Jamon und Queso. Leider hatte ich die Hundetasche im Fahrzeug vergessen, sodass Rosemarie schnell beim Mercadona ein paar Leckerlies kaufte, damit die Hunde zufrieden waren.

Wir waren mit dem Frühstück sehr zufrieden, außerdem war es preiswert, denn 2 Bocadillos und 4 Große Café con Leche, kosteten nur 10 Euro. Gudrun und Rainer kamen auch zum Kaffeetrinken dorthin. Von Gudrun bekam ich den Tipp, den Hunden Hüttenkäse zum Futter beizumischen. Das soll die Darmflora günstig beeinflussen und den Durchfall stoppen.

Da ich noch tanken wollte, fuhren wir noch nach Mazarrón. Wir kauften noch dort bei Mercadona etwas ein. Es passte genau für 100 € Sprit in den Tank, wobei der Liter mit 1,199 € sehr günstig war. Später auf dem Campingplatz kam zwar die Sonne leicht raus, aber der Wind, der vom Meer kam, war recht kalt. Wir blieben deshalb auch nicht mehr lange draußen. Das Arbeiten an der Kühlschranksteuerung vorschob ich auf den nächsten Tag.

In der Nacht zum Freitag regnete es. Am Morgen war es mit 13,5 °C recht kalt. Wir frühstückten im Fahrzeug und blieben auch später dort. Zum ersten Mal ließen wir tagsüber eine kleine Heizung laufen.

Die Nacht zum Samstag war mit 12 °C wieder recht kalt und sehr windig. Morgens war der Himmel mit dunklen Wolken bedeckt, durch die aber die Sonne immer wieder durchkam. Wir gingen, ohne mit den Hunden vorher Gassi zu gehen, über den Deich zum Hotel Atrium, zum Frühstück.

Auf der Terrasse war es zwar windstill, aber Rosemarie fragte innen, ob wir mit den Hunden hineindürfen. Wir durften und fanden auch noch einen freien Tisch. Innen war es sehr warm, man hatte einen Katalytofen aufgestellt. Bobby forderte allerdings immer wieder mit einem hellen Bellen meine Aufmerksamkeit. Wie immer wurden beide Hunde unruhig und wollten wieder los, als sie genug gefressen hatten.

Auch am Nachmittag wurde es wegen der starken Bewölkung nicht besonders warm. Ich machte nur einige kleine Arbeiten im Fahrzeug, draußen war es mit 15 – 16 °C zu kalt.

Während der ganzen Nacht zum Sonntag regnete es stark und es war gegen 9 Uhr nur 13 °C. Eigentlich ist der Sonntag ja Markttag, aber nach dem starken Regen ist der Parkplatz am Markt sehr stark verschlammt, dass wir den Markt an diesem Tag nicht besuchen wollten. Wir gingen stattdessen wieder zum Hotel Atrium, wo wir den letzten freien Tisch erwischten.

Den Hunden ging es wieder nicht schnell genug, vom Frühstück etwas abzubekommen. Diesmal kamen noch Udo und Britta zu uns an den Tisch, die seit vielen Jahren mit ihrem großen Wohnmobil unterwegs waren. Beide sind gesundheitlich angeschlagen und wollen in diesem Jahr in Friesland sesshaft werden. Wir hatten viel zu erzählen und gingen erst nach 12 Uhr zum Fahrzeug zurück.

Der Himmel war inzwischen etwas aufgelockert und der Wind hatte nachgelassen. Etwas später wurde es noch richtig schön, aber nicht sehr warm. Als ich nach 16 Uhr mit den Hunden Gassi ging, war der Strand inzwischen schon wieder fast trocken. Die ungepflasterten Wege auf dem Campingplatz waren allerdings noch sehr matschig.

Woche 3, vom 29.1. bis 4.2.18: auf dem Campingplatz Playa de Mazarrón.
Am Montagmorgen frühstückten wir wieder Zuhause ein klein wenig. Um 14:00 gingen wir zum Paellaessen in den Sozialraum, die Hunde mussten im Reisemobil bleiben. Die Paella fand ich wieder sehr lecker, und der Rotwein war diesmal zwar herb, aber trinkbar. Rosemarie aß ihren Teller nicht leer und wir packten ihren Rest in einen Plastikbeutel. Als unsere Tischnachbarin erfuhr, dass das für unsere Hunde ist, bot sie mir ihren Rest auch an, was ich dankend annahm.

Wir kamen erst nach 2 Stunden wieder an unserem Fahrzeug an und wurden freudig von den Hunden begrüßt. Natürlich bekamen die Hunde diesmal Paella. Bella warf erst einmal Reis aus ihrem Napf um ihn direkt danach zu fressen. Bobby war dagegen nicht euphorisch, fraß aber kontinuierlich. Als er dann nicht mehr fraß, war Bella zur Stelle und leckte sogar Bobbys Napf aus.

Montag und Dienstag war es morgens kalt und windig. Wir gingen ins Hotel Atrium frühstücken, und ließen uns viel Zeit dafür. Als wir dann wieder auf dem Campingplatz waren, kam die Sonne heraus und wir konnten uns in den Campingstühlen sonnen. Ich merkte, wie die Wärme meinen Knien guttat. Ich hoffe darauf, dass es bald länger warm ist, in der ersten Woche hier, haben wir uns draußen immer Schattenplätze gesucht. Ich gehe aber davon aus, da dass bald wiederkommt.

In der Nacht zum Donnerstag hatte es stark geregnet. Das Wetter war an diesem Tag wieder so wie an den Vortagen. Wir fuhren am Morgen mit dem Reisemobil zum Einkaufen und Frühstücken. Bei Carlos bestellten wir diesmal nur eine Portion Reibekuchen und einen Bocadillo. Mir fiel auf, dass in Bolnuevo alles viel Teurer als hier war. Zum Beispiel kostet der Café con Leche 1,50 € anstatt 1,2ß €, oder ein Bocadillo 5,50-6,50 € anstatt 2,50-3,50 € oder ein Tinto de Verano 2,50 € statt 1,50 €. Wenn wir uns demnächst einen PKW leihen, werden wir sicher häufiger in Puerto de Mazarrón frühstücken.

Beim Mercadona in Mazarrón, kauften unter anderem Tinto de Verano. Diesmal war auch eine Classic Version dabei. Leider las ich zu spät, dass in dieser Version Zucker enthalten ist, was für mich als Diabetiker inakzeptabel ist. Unterwegs konnte ich feststellen, dass die AES Funktion des Kühlschrankes funktioniert. Ich müsste trotzdem noch einmal diese Funktion über eine etwas längere Zeit ohne Netzstrom testen.

Bei der Fahrt zurück, sah Rosemarie plötzlich ein großes Schwein, an der Stelle wo wir schon früher ein Schwein gesehen hatten. Ob es sich um das gleiche Schwein handelte, was wir bisher schon dort gesehen hatten, weiß ich nicht, denn ich hatte an diesem Tag das Schwein nur ganz kurz gesehen.

In der Nacht zum Freitag regnete es kräftig. Als es gegen Morgen eine Regenpause gab, holte ich unsere Schuhe herein, die ziemlich vollgelaufen waren. Ich ging erst um 9:30 Uhr mit den Hunden Gassi, in der Hoffnung, dass die Sonne herauskam, aber das tat sie nicht.

Gefrühstückt wurde an diesem morgen im Reisemobil. Bisher hatte ich im Fahrzeug abends immer eine kleine 500 W Heizung benutzt, bei der die Leistung über einen Powerdimmer sogar noch reduziert wurde. An diesem Morgen mussten wir noch eine zusätzliche 500 W Heizung einschalten.

Nachmittags kam dann doch noch kurz die Sonne durch. Es wurde aber trotzdem nicht warm, weil sie nur diffus war. Das Gassigehen nachmittags fiel diesmal kürzer aus, weil zur Kälte am Strand auch noch kalter Wind kam.

Haben wir uns bisher jeden Tag ca. 1 – 2 Stunden gesonnt, waren es diesmal nicht einmal 5 Minuten.

Die Nacht zum Samstag war sehr kalt. Bei wolkenlosem Himmel hatten wir um 9:30 erst 12 °C. Wir gingen, ohne vorher Gassi zu gehen, über den Deich zum Hotel Atrium. Obwohl es sehr windig war, brannte die Sonne schon auf unsere Rücken. Am Hotel suchten wir uns einen Sonnenplatz, mit Windschatten. Wir trafen dort Britta und Udo, mit Ronja. Ronja kannte mich noch von vor zwei Jahren und versuchte von mir ein Leckerchen zu erbetteln. Das wiederum gefiel Bobby nicht und bellte kräftig. Erst als die Drei uns verließen, beruhigte er sich.

Als wir wieder zurück am Fahrzeug waren, genossen wir sofort die Sonne. Bobby fing wegen der Wärme sogar an zu hecheln. Ich weiß zwar nicht wie viel Grad wir hatten, aber es war sicher der heißeste Tag, seitdem wir hier waren. Da die Sonne so schön schien, trennte ich das Reisemobil vom Netzstrom um den Kühlschrank zu testen. Es klappte auch sehr gut, allerdings war der Strom, der aus den Solarzellen kam, nur 7,6 A, der Rest kam aus dem Akku. Vor einiger Zeit hatte ich schon einmal 11,5 A aus den Solarzellen gezogen. Danach hatte ich sogar noch ein weiteres 40 W Modul hinzugefügt.

Ich muss also noch einmal testen, warum das so war. Theoretisch kann ich das letzte Modul verpolt angeschlossen haben. Das kann ich durch einzelne Abdeckung der Module herausfinden. Ein kleiner Baum, bei dem die Knospen sich gerade öffneten, könnte auch für den geringen Strom verantwortlich sein. Ich würde das auf jeden Fall noch hier in Spanien herausfinden.

Die Nacht zum Sonntag war mit 8 °C sehr kalt. Mit den Hunden ging ich nur kurz Gassi, sie machten es mir auch sehr leicht. Wir fuhren mit dem Reisemobil schon um 9:30 Uhr zum Markt. Dadurch dass wir so früh dort ankamen, konnten wir nah am Ausgang des Parkplatzes parken und hatten dadurch weniger Matsch und Pfützen. Ich ging natürlich mit Hunden sofort über die Straße zum Kaffeestand am Ende des Marktes. Diesmal aßen wir dort keine Churros, sondern bestellten Bocadillos con Queso. Zwei lange Brötchen und zwei Milchkaffee für nur 7,50 €, da kann man nicht klagen.

Nach einem weiteren Kaffee ging ich mit den Hunden wieder zurück ins Fahrzeug. Ich schaltete den Fernseher ein, und schaute mir einen alten Film an. Obwohl Rosemarie sehr lange auf dem Markt blieb und die Hunde immer auf sie warten, verhielten sie sich ganz toll. Sie saßen auf den Fahrer- und Beifahrersitzen und schauten interessiert, was draußen passierte. Wir fuhren erst gegen 3 Uhr wieder zurück und blieben an einer kleinen Cafébar stehen, wo wir vor 6 Jahren mit Carlos schon einmal waren, die aber die letzten Jahre im Winter geschlossen hatte. Wir tranken noch einen Kaffee und aßen etwas. Auf einmal war ein relativ großer Podenco dort, der von einem Gast Brot bekam. Die Wirtin des Cafés wollte den Hund wegjagen, worauf Rosemarie sich einmischte und etwas für den Hund zu essen kaufen wollte.

Sie kam heulend zurück, weil die Wirtin ihr nichts verkaufen wollte, damit der Hund verschwinden sollte. Da wir ja mit dem Reisemobil dort waren, holte sie aus dem Kühlschrank zwei Würstchen, die der Hund gerne fraß. Als wir zum Fahrzeug zurückgingen, kamen wir am Hund vorbei. Weder Bobby noch Bella bellten diesen Hund an, sie merkten wohl, dass er ein armes Tier war. Rosemarie brachte ihm noch eine Dose Hundefutter, damit er wenigstens an diesem Tag etwas satt wurde. Der Hund ging mir nicht aus dem Kopf. Er war größer als damals Carlos und auch nicht so schlank, aber sehr abgemagert. Er war zutraulich, aber auch sehr vorsichtig.

Als wir wieder auf dem Campingplatz waren, bekamen wir sogar etwas Sonne ab, allerdings nur diffus. Nach 20 Uhr kam leichter Regen, der mit der Zeit immer stärker wurde. In einer Regenpause gingen wir mit den Hunden los und sofort fing es wieder an stark zu regnen. Auf den Wegen gab es riesige Pfützen und sehr viel Matsch. Es war relativ schwierig, die Hunde so zu dirigieren, dass sie nicht zu schmutzig wurden. Wir waren alle froh, als wir wieder im trockenen Fahrzeug waren.

Woche 4, vom 5.2. bis 11.2.18: auf dem Campingplatz Playa de Mazarrón:
Am Montagmorgen wollten wir eigentlich im Fahrzeug frühstücken. Da es aber morgens sehr kalt war, gingen rüber zum Hotel Atrium. Dort war es schön warm, denn man hatte wieder zwei Katalytofen aufgestellt. Wir ließen uns diesmal auch sehr viel Zeit mit unserem Frühstück. Am Nachmittag blieben wir im Fahrzeug, denn für draußen war es immer noch zu kalt.

In der Nacht zum Dienstag wurde es noch kälter, um 8:30 hatten wir nur 8 °C, allerdings gab es keine Wolken am Himmel. Wir entschieden uns, zum Oasis de La Palmeras zu laufen, und versuchen, dort innen zu frühstücken. Wir gingen natürlich am Strand entlang, damit die Hunde frei laufen konnten. Im Oasis durften wir tatsächlich in den Innenraum, in dem in der Mitte ein großer Bioalkoholkamin heizte. Obwohl die Räumlichkeit dort sehr groß aussah, war es an den Tischen sehr eng. Weil die Tische extrem niedrig waren, bestand außerdem die Gefahr, dass die Hunde mit Ihrer Leine den Tisch abräumten.

Unser übliches Frühstück war eigentlich ok, aber etwas teuer. Der Kaffee kostete zusätzlich 1,50 € pro Minitasse, sodass wir mehr als 2 Tassen benötigten. Auf dem Rückweg hatte die Sonne richtig viel Kraft, der Nordwind war sehr kalt. Wir setzten uns im Windschatten der Häuser auf die Granitbänke, um von der Sonne etwas mitzubekommen.

Auf dem Campingplatz war der Wind etwas schwächer, deshalb konnten wir uns auch dort in die Sonne setzen. Zwischendurch kaufte ich in der Rezeption 2000 Minuten Internet, was mir später Probleme machte. Ich brauchte viele Versuche bis ich im Internet war, das plötzlich dann wieder weg war. Ich kam danach nicht mehr hinein. Dadurch zählte die Zeit weiter, weil ich mich nicht ausloggen konnte. Auch am späten Abend scheiterten die Einlogversuche.

Montagmorgen standen wir etwas früher auf, dadurch war es noch sehr kalt. Nach dem Gassigehen musste ich mit den Hunden zur Tierärztin. Ich ging als erstes mit Bobby, der sofort anfing zu bellen, als er Christian, den Mann der Tierärztin sah. Vor uns war nur eine Person im Ambulanzwagen, aber es dauerte fast eine Viertelstunde bis die fertig war. Während der ganzen Zeit draußen bellte Bobby und ließ sich durch mich nicht beruhigen. Als wir dann im Fahrzeug waren, war Bobby gar nicht mehr so erregt und ließ sich ohne Probleme die Impfung verpassen.

Als ich dann mit Bella zur Tierärztin ging, machte sie zwar kein Theater, dafür wollte sie immer wieder wegrennen. Als sie auf dem Tisch stand, ließ sie alles mit sich geschehen, wollte dann aber so schnell wie möglich weg. Obwohl die Sonne an diesem Tag stark schien, hielten wir uns nicht lange draußen auf, durch den Wind war es einfach zu kalt.

Auch am Donnerstagmorgen war es wieder sehr kalt. Nach dem Gassigehen fuhren wir mit dem Reisemobil nach Puerto, wo wir beim Bariloche frühstückten. Wie jedes Mal bisher, waren wir sehr zufrieden, hätten wir einen Pkw, kämen wir öfter hierhin. Danach gingen wir zum Lidl, wo ich ein preiswertes Multimeter kaufte. Ich habe zwar jede Menge davon Zuhause, auch Hochwertige, aber hier habe ich nur ein gutes Zangenamperemeter. Danach ging ich zum Chinaladen gegenüber um Farbe zu kaufen, sowie Alkohol, der mir ausgegangen war.

Danach fuhren wir zu Carlos, wo es Donnerstag immer Reibekuchen gab. Es waren noch Tische frei, aber keine Stühle. Wir wollten mit den Hunden erst einmal zum Strand laufen, als wir zurückgerufen wurden. Hartmut und Edgar hatten 2 Stühle vom Nachbartisch bekommen, so, dass wir uns dazusetzen konnten. Auf die Reibekuchen mussten wir allerdings eine halbe Stunde warten, weil Antonio der Kellner total überlastet war. Wir blieben noch bis 16 Uhr dort und machten danach noch einen langen Spaziergang, was den Hunden sehr viel Spaß bereitete. Zuhause im Fahrzeug schliefen die Hunde durch bis zum Spätspaziergang um 22 Uhr.

Am Freitag frühstückten wir mal wieder im Reisemobil. Die Sonne schien zwar, ohne dass Wolken sie verdeckten, aber es wehte ein kalter Nordwind. Ich wollte ausprobieren, ob eventuell das zuletzt eingebaute Solarpanel verpolt ist. Dazu schaltete den Kühlschrank auf 12 V und trennte das Fahrzeug vom Netz. Nun deckte ich die beiden großen Module ab und kontrollierte am EBL-Display ob Strom vom kleinen Modul kam. Es war zwar nur kleiner Strom, aber das Modul war korrekt angeschlossen. Die Solarmodule waren allerdings verschmutzt, dass ich sie noch reinigte. Eine große Verbesserung konnte ich danach aber nicht feststellen. Ich werde m Sommer Zuhause, das Ganze noch einmal untersuchen.

Am Samstag wurde wieder im Reisemobil gefrühstückt, weil wir um 11 Uhr einen Termin mit einer Frisörin hatten. Frisch frisiert gingen wir später zum Hotel Atrium, weil Rosemarie noch etwas essen wollte. Als wir am Autoverleih vorbeikamen, wollte der gerade schließen. Ich holte mir noch einer Preisliste, weil wir uns in Kürze einen Pkw leihen wollen. Als wir uns die Preisliste anschauten, kamen mir die Preise moderat vor. Ich wollte in der nächsten Woche noch einmal dort vorbeischauen und einen Pkw klarmachen.

Das Essen beim Hotel Atrium, war ok, aber teuer.

Am Sonntagmorgen ging im bei strahlendem Sonnenschein, aber bei nur 9 °C mit den Hunden Gassi. Es dauerte nicht lange, da kam ich schon leicht ins Schwitzen. Nach dem Gassigehen fuhren wir sofort los zum Markt. Der Weg mit den Hunden zum Kaffeestand war für mich wieder sehr anstrengend. Bella blieb ständig stehend und wollte zu Frauchen, die schon über den Markt lief. Auch Bobby machte Schwierigkeiten, weil er immer auf die linke Seite wollte, obwohl er sich normalerweise immer rechts hält. Wie beim letzten Mal aßen wir Bocadillo, diesmal aber mit Serrano Schinken. Danach benötigten wir noch einen Café con Leche und eine Portion Churros.

Ich ging danach mit den Hunden wieder zum Reisemobil, wobei die Hunde nun keine Probleme mehr machten. Im Fahrzeug musste ich die Sonne abschirmen und die Dachluke weit öffnen. Die Hunde gingen auf die beiden Vordersitze und schauten sich die Leute an, die draußen vorbeigingen. Ich schaute mir die Berichte von den Olympischen Spielen an. Zwischendurch stellte ich fest, dass die Solaranlage 10,5 A lieferte, das war um einiges mehr als auf dem Campingplatz.

Bevor wir wieder auf den Campingplatz fuhren, kehrten wir noch ins Oasis ein, wo wir einen Tinto de Verano tranken. Danach sah ich noch die letzten Berichte von Olympia. Mit den Hunden ging ich an diesem Tag erst um 18 Uhr. Obwohl wir etwas Wind hatten, wurde mir nicht kalt im T-Shirt.

Woche 5, vom 12.2. bis 18.2.18: auf dem Campingplatz Playa de Mazarrón:
An diesem Montagmorgen frühstückten wir wieder im Reisemobil. Danach ging ich zur Autovermietung CAR HERE, wo ich für Donnerstag ein Auto bestellte. Auf dem Rückweg zog ich mit meiner Postsparkarte noch kostenlos Geld aus dem Automaten. Zurück auf dem Campingplatz schaute ich anfangs die Olympischen Spiele, was Rosemarie überhaupt nicht gefiel. Danach musste ich mich wegen Rosemarie den ganzen Nachmittag vom Kölner Karneval berieseln lassen.

Am Dienstagmorgen hatten wir kaum Wind. Dadurch empfand ich es auch beim Gassigehen nicht so kalt, obwohl die Temperatur bei nur 13 °C lag. Auf dem Meer kurvten mal wieder Marineschiffe der Guardia Civil. Die Dieselmotoren waren zu hören, bevor die Schiffe zu sehen waren. Außerdem erzeugten die Schiffe einen penetranten Dieselgestank. Obwohl die Sonne stark schien, machte der aufkommende kalte Wind das Relaxen draußen nicht angenehm.

Am Mittwochmorgen wollten wir zum letzten mal am Hotel Atrium frühstücken. Es war zwar windig, aber da die Sonne schon stark wärmte, blieben wir auf der Terrasse. Nachdem Rosemarie innen das Frühstück bestellt hatte, erzählte sie mir, dass Ronja mich von innen beobachtet hatte und sie zu mir herauswollte. Als sie später mit Britta und Udo herauskam, war sie sofort bei mir, um zu betteln. Wie gut Hunde sich doch über mehrere Jahre erinnern können, von wem sie mal etwas bekommen haben. Später schaute ich wieder Berichte von den Olympischen Spielen und relaxte danach in der Sonne.

Der Donnerstag wurde sehr warm. Um 12 Uhr konnte ich meinen Mietwagen abholen. Ich musste noch eine Befestigung bauen, woran ich die beiden Hunde anschnallen konnte. Mit zwei sehr stabile Hundeleinen, die ich für einen anderen Zweck im letzten Jahr gekauft hatte, klappte das sehr gut. Danach fuhren wir nach Puerto de Mazarrón zu Carlos, wo wir noch einmal Reibekuchen essen wollten. Unterwegs machte Bobby Probleme, er wollte nach vorne, konnte natürlich nicht. Ich schätze aber, dass er nach ein paar Fahrten keine Probleme mehr machen würde.

Als wir um 13 Uhr bei Carlos ankamen, war dort noch nichts los und wir konnten uns einen guten Schattenplatz aussuchen. Danach füllten sich so langsam die Tische. Wie sonst wollten wir danach zum Strand, weil wir die Hunde dort frei laufen lassen konnten. Wegen des tollen Wetters war der Strand aber schon sehr belebt, sogar ins Wasser gingen einige Menschen schon. Wir fuhren also viel früher weiter, als wir eigentlich wollten.

Als Nächstes kauften wir bei Lidl ein, um dann rüber zum Bariloche zu fahren wo wir noch Kaffee trinken wollten. Dadurch das wir nun mit einem Pkw da waren, konnten wir auch die überdachten Parkplätze nutzen und darunter war es wirklich angenehm kühl. Rosemarie kaufte beim dortigen Zeitschriftenhändler noch einiges zum Lesen. An diesem Tag ging ich mit den Hunden erst nach 17 Uhr Gassi und es war noch immer warm.

Auch der Freitag wurde wieder sehr warm. Nach dem Gassigehen fuhren wir zum Hafen von Mazarrón (Puerto de Mazarrón). Einen Parkplatz zu finden, war natürlich mit einem Pkw einfacher als mit dem Reisemobil. Weil Rosemarie einige Geschäfte auf dem Paseo del Marítimo besuchen wollte, frühstückten wir auch dort.

Da ich zum aufkleben von Antirutschmatten einen Sprühkleber sowie einen Magnetschnäpper benötigte, fuhr ich nach Isla Plana zum Brico Pepelino, einen Mini Baumarkt. Ich bekam beides, allerdings war der Sprühkleber ein Kontaktkleber, bei dem ich nicht wusste, ob er für meine Zwecke funktioniert. Auch der Schnäpper war nicht so gebaut, dass ich ihn mit einem defekten tauschen konnte.

Am Samstagmorgen fuhren wir nach Mazarrón zum Markt. Als ich die Hunde anleinte und zum Pkw brachte, sprang Bobby in den Kofferraum, der geöffnet war. Als ich ihn dort herausholen wollte, wehrte er sich, ich musste ihn dann tragen. Obwohl wir mit dem Pkw dorthin fuhren, fanden wir keinen Parkplatz und mussten bis zum Rand von Mazarrón fahren, wo wir auch früher mit dem Reisemobil geparkt hatten. Es war schwierig einen Tisch vor einem Lokal zu bekommen, vor allem durch die Hunde.

Als wir dann einen Platz ergattert und unser Frühstück hatten, fanden wir beide es nicht gut. Der Teller war voller Öl, auch aus dem Bocadillo tropfte es. Die Spanier mögen das wahrscheinlich, für uns war das nichts. Rosemarie ging dann noch über den Markt, war aber schnell wieder zurück.

Auf dem Campingplatz schaute ich mir noch etwas die Olympischen Spiele an. Nebenbei verlegte ich Isomatten unter dem Tisch und vor den Sitzen, damit der Fußboden etwas weniger kalt wurde..

In der Nacht zum Sonntag waren es gegen morgen 16 °C. Wir fuhren trotz Pkw, wieder mit dem Reisemobil zum Markt in Puerto. Rosemarie ging diesmal mit mir und den Hunden über die Straße zum Kaffeestand, so war das Laufen mit den Hunden, vor allem mit Bella viel einfacher.

Nach dem Frühstück am Kaffeestand ging ich mit den Hunden wieder zurück ins Reisemobil. Die Beiden setzten sich auf die Vordersitze und beobachteten, was draußen so vor sich ging. Manchmal gab es von ihnen ein kräftiges Gebell und ich musste die Beiden beruhigen. Obwohl die Sonne nicht schien, war es im Fahrzeug angenehm warm. Ich schaute wieder Berichte von den olympischen Winterspielen, bis Rosemarie vom Markt zurückkam.

Zurück auf dem Campingplatz füllte ich zuerst den Frischwassertank auf und entsorgte das Grauwasser. Da ich in diesem Jahr eine Parzelle ohne Wasseranschluss hatte, mache ich das so. Andere laufen jeden Tag zum Sanitärgebäude um im Eimer das Grauwasser wegzubringen und in einer Gießkanne Frischwasser zu holen. Ich muss das nur alle 10 – 14 Tage machen.

Mit dem heutigen Sonntag ging die 5. Woche und die erste Hälfte der Überwinterung in Spanien zu Ende. Es waren zwar einige Tage so kalt, wie wir es in den bisherigen Jahren so nicht hatten, trotzdem war es hier viel angenehmer als Zuhause in Deutschland. Den Hunden ging es gut, denn hier kamen sie häufiger raus und konnten frei laufen. Auch unsere Frühstücke waren für sie in Ordnung, vor allem Bobby fordert das inzwischen von mir ein. Ich ging davon aus, dass die nächsten Wochen bis zu unserer Abreise noch einige heiße Tage bringen, wie wir sie in Deutschland nur einige Male im Hochsommer haben.

Woche 6, vom 19.2. bis 25.2.18: auf dem Campingplatz Playa de Mazarrón:
Für Montag war Regen angesagt. Am morgen war der Himmel auch voller Wolken, aber kalt war es nicht. Wegen des Leihwagens war uns das Wetter egal. Bei der Fahrt nach Puerto merkte ich, dass Bobby keine Probleme beim Fahren auf der Rückbank machte. Wir frühstückten beim Bariloche und waren wieder hochzufrieden. Wegen des bewölkten Himmels, hatten wir auch keine Probleme, die Hunde mal kurz im Auto zu lassen.

Ich ging noch in einen Chinaladen, wo ich früher sehr vieles bekommen hatte. Diesmal suchte ich Wasserschleifpapier, fand aber nichts. Nach dem Mittag lichteten sich die Wolken, entgegen der Wettervorhersage bei El Tiempo. Da der Wind nur sehr schwach war, konnte man es am Nachmittag draußen gut aushalten.

Die Nacht zum Dienstag war wieder sehr kalt. Wir hatten klaren Himmel, sodass die Sonne schon sehr früh wärmte. Rosemarie wollte am Hafen frühstücken, wir entschieden uns aber bei der Fahrt, wieder beim Bariloche vor Mercadona zu frühstücken, was mir sehr recht war.

Nach dem Frühstück fuhren wir zum Hafen und schauten nach einem Parkplatz, konnten aber keinen finden. Also stellten wir und beim Chinaladen hin, wo wir auch mit dem Reisemobil parken müssen. Als Erstes schauten wir einmal, wo wir am Hafen frühstücken können, fanden aber nichts. Wir trafen uns an dem Café an der Ecke mit Britta und Udo, die mit den Fahrrädern dort waren.

Der Nachmittag war sehr wieder sehr warm. Es war der zweite Tag, in dieser Saison, an dem wir am Abend im Reisemobil nicht heizen mussten. Als ich gegen Mitternacht noch einmal zur Toilette ging, war es recht windig. Obwohl ich nur ein T-Shirt anhatte, hatte ich noch ein angenehmes Gefühl.

Am Mittwoch frühstückten wir wieder wie am Vortag beim Bariloche. Wie an den letzten Tagen waren alle Seitenwände außen geschlossen, sodass trotz starken Windes, die Sonne es innen ziemlich warm machte. Wir hielten uns diesmal sehr lange dort auf und fuhren von dort direkt zum Campingplatz zurück. Dort fing es plötzlich, an zu regnen, allerdings nur kurz. Der Nachmittag war dann noch relativ lange sehr sonnig.

Am Donnerstag schien die Sonne wieder sehr früh. Für das Gassigehen hatte ich mir eine dünne Jacke angezogen, die ich nach zwanzig Minuten wieder ausziehen musste. Wir fuhren zu Carlos und suchten uns dort einen Schattenplatz. Leider kam nach einer halben Stunde ein kalter Wind auf, der immer kälter wurde.

Auch am Strand in der Sonne war es nicht wärmer, aber wir mussten ja etwas mit den Hunden gehen. Auf dem Campingplatz war zwar etwas weniger Wind, aber es war trotzdem kalt. Ich konnte im Reisemobil zwar, die Olympischen Spiele schauen, musste aber die Fahrzeugtür schließen, weil es zu kalt war.

Auch das Gassigehen am Nachmittag fiel wegen der Kälte etwas kürzer aus. Auf dem Meer kurvte wieder die Guardia Civil mit zwei Schiffen herum. Einen Tag vorher waren es drei Schiffe mit einem zusätzlichen Hubschrauber und Schlauchbooten. Am späten Nachmittag mussten wir das Fahrzeug wieder heizen. Ich hatte schon gehofft, dass dieses zur Vergangenheit gehört.

Beim letzten Gassigehen mit den Hunden gegen 22 Uhr hatte ich arge Probleme mit den Knien, das Laufen fiel mir sehr schwer. Ich bin sicher, dass der kalte Wind vom Nachmittag am Strand dafür verantwortlich war, denn meine Knie wurden da total ausgekühlt. Jetzt bin ich davon überzeugt, dass die Fahrt nach Spanien genau das richtige für meine Knie war.

Der Freitagmorgen war von der Temperatur her wie der Vortag. Bei der Bariloche war es immer windstill, sodass ich es dort nur im T-Shirt aushielt. Da wir danach noch beim Mercadona Wasser einkaufen mussten, brachte ich die Hunde ins Auto. Da es unter den Sonnenschutzdächern stand, brauchten wir uns um sie keine Gedanken machen, dass es im Fahrzeug für die Hunde zu heiß wurde.

Zurück auf dem Campingplatz relaxte Rosemarie mit den Hunden in der Sonne. Ich schaute mir im TV wieder die Olympischen Spiele an. Als das Eishockeyspiel Kanada gegen Deutschland lief, war es für uns Deutsche super spannend. Als Deutschland das Spiel dann gewann, war alles aus dem Häuschen.

Auch an diesem Nachmittag kam wieder ein kalter Wind auf, dass Rosemarie auch ins Fahrzeug kam. Auch an diesem Nachmittag war es beim Gassigehen am Strand unangenehm windig. Wir blieben auch diesmal nicht länger als 20 Minuten am Strand.

Am Samstagmorgen frühstückten wir wieder beim Bariloche. Bobby fand inzwischen erstaunlicherweise zutrauen zu fremden Menschen. Auch an diesem Tag war das so, ein Holländer am Nachbartisch machte eine Tüte Zucker für seinen Kaffee auf. Bobby glaubte, das wäre ein verpackter Keks und wollte unbedingt zu dem Mann. In der Hoffnung, etwas von dem Keks zu bekommen. Bobby ließ sich allerdings von mir davon abbringen.

Nach dem Frühstück wollte Rosemarie zum Hafen, um einige Geschäfte zu besuchen. Ich wartete mit den Hunden an der Cafébar El Farola, bei einem Café con Leche. Die Hunde waren ganz ruhig und schauten immer nur dorthin, wo Rosemarie hingegangen war. Als wir später wieder zum Pkw kamen, mussten wir erst einmal alle 5 Türen öffnen um die Hitze herauszulassen, bevor die Hunde hineindurften.

Auf dem Campingplatz konnten wir noch lange in der Sonne relaxen. An meinen Knien spürte ich, wie die Wärme ihnen guttat. Auch beim letzten Gassigang schmerzten die Knie nicht mehr so stark, wie an den letzten beiden Tagen.

Am Sonntagmorgen stand ich schon um 5 Uhr auf. Im Fernsehen kam das Eishockey-Endspiel Russland gegen Deutschland. Es war ein spannendes Spiel und Deutschland stand kurz vor dem Gewinn der Goldmedaille. Danach konnte ich tatsächlich noch einmal einschlafen. Als ich später mit den Hunden zum Strand ging, machten die Hunde schnell ihr Geschäft. Ich sah zu, dass wir relativ schnell vom Strand wegkamen, denn dort sollte es ein Radrennen geben, das über den Paseo und durch die Rambla führte.

Heute fuhren wir wieder mit dem Reisemobil zum Markt. Während wir mit den Hunden zum Kaffeestand gingen, machten beide noch einmal ihr Geschäft, obwohl sie es vorher schon mehrfach gemacht hatten. Nun hatten wir das Problem, noch einen Müllcontainer zu finden. Die Hunde hatten aber das Verlangen auf den Markt zu gehen und wollten uns nicht folgen.

Am Kaffeestand bekamen wir schnell einen Tisch und vor allem auch Stühle. Da wir die Hundetasche nicht dabeihatten, konnte ich den Hunden keine Leckerchen geben, bevor wir unsere Bocadillos bekamen. Rosemarie wollte danach noch einen weiteren Café con Leche, sowie Churros. Später kamen Britta und Udo hinzu, was Bella dazu brachte, kräftig zu bellen. Bella bellt immer, wenn sie sich freut, wenn sie jemanden nicht mag, wenn sie spielen will, allerdings nach ihren Regeln.

Wir blieben jedenfalls noch eine Weile dort. Als wir dann wieder auf dem Campingplatz zurück waren, konnten wir auch noch eine Weile dort draußen relaxen, das Wetter ließ es zu.

Woche 7, vom 26.2. bis 4.3.18: auf dem Campingplatz Playa de Mazarrón:
Am Montagmorgen war Bobby ganz unruhig. Ich versuchte, dass er sich wieder unter die Bettdecke legt. Es funktionierte auch kurz, aber dann sprang er vom Bett herunter. Das Bett ist zwar 1,4 Meter hoch, aber Bobby springt immer auf die kleine Couch und von dort weiter auf den Boden. Ich schaute ihm nach und sah, dass er sich vor die Tür stellte und dort anfing zu würgen. So schnell ich konnte, stieg ich aus dem Bett, da hatte er schon einen Galleschaum ausgeworfen.

Ich öffnete schnell die Tür und lies Bobby nach draußen. Ich zog mich schnell an, um nach draußen zu kommen und zu sehen, was Bobby dort macht. Als ich soweit war und raus wollte, saß Bobby vor der Tür und freute sich darauf, wieder hereinzukommen. Danach legten wir beide uns wieder schlafen, was auch klappte.

Zum Frühstücken fuhren wir wieder zum Bariloche. Wir waren zwar hier immer zufrieden und die Besitzerin und ihre Bedienung wussten schon genau, was wir wollen, aber wir wollten uns auch zwischendurch mal etwas Anderes suchen. Danach fuhren wir noch zu Carlos, wo Rosemarie Calamari aß. Die Pommes frites die Rosemarie dazu bekam, bekamen die Hunde und ein paar davon auch ich.

Danach gingen wir mit den Hunden den Strand entlang, das war auch heute der Grund zu Carlos zu fahren. Auf dem Weg nach Hause kauften wir noch bei Lidl ein. Dort traf ich Daggi und Heiner, mit denen ich mich ein bisschen austauschte. Auf dem Campingplatz wurde noch ein bisschen die Sonne genossen, weil der Wind recht mäßig war.

Am Dienstagmorgen fing es um 6 Uhr, leicht an zu regnen. Der Himmel war bedeckt und ich holte die Schuhe von draußen schnell nach innen. Danach ging es noch einmal ins Bett, wo ich mir Gedanken machte, wie ich in Zukunft die Schuhe draußen lassen konnte, ohne dass sie nass werden. Zu einem Ergebnis kam ich allerdings nicht. Da der Wetterbericht für diesen Tag längeren Regen angekündigt hatte, war für uns klar, dass wir wieder beim Bariloche frühstücken wollten. Dort ist die Markise nicht nur Sonnenschutz, wie fast überall hier, sondern auch Regenschutz.

Bei Bariloche wussten die Bedienungen natürlich, was wir bestellen und wir wurden nur noch abgefragt, ob alles richtig ist. Das Frühstück war wieder lecker und die Hunde, vor allem Bobby war dabei sehr fordernd und bellte mich ständig an. Das hat Bobby von Bella gelernt. Wenn wir dann alles aufgegessen hatten, waren die Hunde auch satt, dann wollen beide auf unseren Schoß. Bobby war dabei wieder sehr unruhig und suchte ständig eine andere Position, das möglicherweise an seinem verletzten Hinterlauf liegen konnte.

Auf dem Rückweg hielten wir noch einmal an. Wir gingen mit den Hunden zum Hundestrand. Das Gelände über das wir gingen, sollten früher einmal Ferienhäuser bekommen, die Infrastruktur wie Straßen und Stromversorgung war schon fertig. Jetzt lag überall nur Müll herum, Rosemarie wollte hier nicht mehr herlaufen, obwohl wir früher mit den Fahrrädern öfter dorther gefahren sind.

Da es entgegen des Wetterberichtes, an diesem Tag nicht regnete und auch der Wind schwach war, konnte man draußen gut relaxen, zumal später auch noch die Sonne herauskam.

Am Mittwochmorgen entschieden wir erst bei der Fahrt, wieder bei Bariloche zu frühstücken. Danach gingen wir zum Hafen, weil Rosemarie angeblich immer noch einige Läden nicht besucht hatte. Ich wartete auf dem Paseo mit den Hunden auf sie. Da Rosemarie zur Toilette musste, fuhren wir noch zu Carlos, wo es eine saubere Toilette gab, und tranken einen Tinto de Verano. Weil der Strand dort am schönsten ist, durften die Hunde dort noch eine Weile frei herumlaufen.

Auf dem Campingplatz konnte Rosemarie draußen noch gut relaxen, denn es wurde warm, obwohl der Himmel stark bewölkt war. Ich hatte noch einige Kleinigkeiten am Fahrzeug zu arbeiten. Als ich später mit den Hunden am Strand Gassi ging, sah ich, dass das Meer sehr aufgewühlt war. Da der Wind vom Süden kam, wurde die Gischt Richtung Land geweht, was dann wie Nebel aussah.

Bei unserem letzten Gassigehen um 22:20 Uhr war es mit 18,5 °C sehr warm, allerdings auch sehr windig.

Auch am Donnerstagmorgen war es gegen 9 Uhr mit 18 °C sehr warm. Als ich mit den Hunden zum Strand ging, war das Meer noch aufgewühlter als am Vortag, obwohl der Wind recht schwach war. Als wir zum Frühstücken fahren wollten, machte ich das im T-Shirt. Nur weil Rosemarie mir riet, eine Jacke mitzunehmen, machte ich das.

Wir kamen als erste Gäste bei Carlos an. Antonio der Kellner brachte als erstes den Hunden Wasser und begrüßte die Beiden mit Namen. Bella nahm die Begrüßung dankend an, Bobby dagegen war nicht so euphorisch. Obwohl heute ja der Reibekuchentag war, bestellten wir Bocadillos und Tostadas. Da der Wind hier etwas kühler war, ließ Antonio zwei Seitenwände neben der Markise herunter um uns vor dem Wind zu schützen.

Rosemarie war mit ihren Tostadas zufrieden, während mein Bocadillo so zäh war, als wäre es schon einige Tage alt. Der Serrano Schinken und der Käse darauf waren aber in Ordnung. Da es für uns dort trotz der Seitenwände unangenehm kühl war, blieben wir nicht lange dort und beschlossen beim Bariloche noch einen leckeren Kaffee zu trinken.

Als wir am Bariloche ankamen, waren alle Tische besetzt. Rosemarie sah, dass an einem Tisch Gudrun und Reiner saßen und wir konnten uns dazu setzen. Bella freute sich, die Beiden zu sehen. Wir bestellten uns außer dem Kaffee auch noch einen Bocadillo. Erstaunlich war, dass die Hunde davon nichts mehr wollten, also blieb diesmal alles für mich.

Später auf dem Campingplatz war es zwar windig, aber nicht kalt. Als ich später mit den Hunden an den Strand ging, war es dort sehr stürmisch. Ich lief mit den Hunden nah am Wasser entlang, weil der nasse Sand nicht vom Sturm durch die Luft gewirbelt wurde. Das Meer war, soweit man sehen konnte stark aufgewühlt und sehr laut.

Da ich nur ein T-Shirt anhatte, wurde mir etwas kalt, sodass ich relativ schnell wieder zurück zum Fahrzeug ging. Auf dem Weg dorthin fiel mir auf, dass je näher ich zu unserem Fahrzeug kam, der Sturm weniger zu spüren war. Das hatte ich bisher so noch festgestellt.

In der Nacht zum Freitag stürmte es noch sehr lange. Als ich morgens mit den Hunden Gassi ging, war kaum noch Wind. Die Brandung vom Vortag hatte allerdings den Strand stark verändert. Er fiel jetzt viel flacher zum Meer ab als vorher. Das Wetter war nicht sehr freundlich, aber durch unseren Leihwagen, konnten trotzdem so wie bisher frühstücken.

Nach dem Frühstück bei Bariloche fuhren wir Richtung Mazarrón. Neben dem Baumarkt an der Strecke sollte ein neuer Chinaladen aufgemacht haben. Er war sehr ordentlich und aufgeräumt und ich kaufte einige Kleinigkeiten, z. B. eine kleine Computermouse und eine einfache Aktionskamera. So eine Aktionskamera wollte ich schon immer mal kaufen, um zu sehen, wie die Hunde sich verhalten, wenn sie alleine sind.

Den restlichen Nachmittag verbrachten wir im Reisemobil. Sonst gab es an diesem Tag nichts Besonderes, außer dass unser letzter Gassigang im Regen stattfand.

Am Samstagmorgen regnete es. In einer Pause ging ich dann schnell mit den Hunden Gassi. Wir fuhren danach zum Bariloche. Rosemarie nahm noch zwei große Taschen Wäsche mit, weil wir den neuen Waschsalon Lacolada mal ausprobieren wollten. Es gab dort zwei Waschmaschinen mit 12 kg und eine mit 16 kg Fassungsvermögen. Die 12 kg Waschmaschine kostete 4 Euro und zum Trocknen waren noch einmal 2 Euro nötig. Das Ganze dauerte eine Stunde, in der wir frühstückten. Den Rest des Tages blieben wir wegen des Regens leider im Reisemobil.

Auch in der Nacht zum Sonntag regnete es. Der Morgen war zwar regenfrei, trotzdem fuhren wir nicht zum Markt, weil dort mit Sicherheit sehr viel Matsch lag. Damit wir nicht den ganzen Tag im Reisemobil bleiben mussten, gingen wir zum Café Colonia frühstücken. Die Hunde durften auf dem Deich der Rambla natürlich freilaufen.

Bobby lief dort fast immer auf einer kleinen Mauer vor der Böschung, während Bella diesmal sogar unten durch die Rambla lief. Ich erinnere mich daran, wie Bella vor 6 Jahren mit Carlos über die Sträucher sprang. Carlos mit seiner gewaltigen Sprungkraft sprang über die großen Büsche und Sträucher. Bella lief parallel zu Carlos und sprang über kleine Büsche und war dabei genau so schnell wie Carlos. Das klappte aber nur, weil Carlos nur so schnell lief, dass Bella immer mitkam.

Das Café Colonia hatte schon seit Mitte der Woche wieder geöffnet, aber solange wir den Leihwagen hatten, fuhren wir woanders hin. Während der Zeit beim Café Colonia wurde es kälter, weil die Sonne immer häufiger von Wolken verdeckt wurde. So waren wir froh, wieder ins warme Reisemobil zu kommen.

Der Gassigang am Nachmittag fiel wegen des Wetters, auch wieder etwas kürzer aus. Beim Gassigang gegen 22 Uhr gab es allerdings Probleme. Weil Bobby immer sehr stark zieht, war ich etwas weiter als Rosemarie. Plötzlich hörte ich ein Stöhnen und weinen und glaubte, das kommt aus einem Vorzelt nebenan. Dann merkte ich aber, dass Rosemarie gestürzt war und große Schmerzen hatte. Erst wollte sie nicht, dass ich ihr helfe, aber dann wollte sie meine Hand um wieder hochzukommen. Ich schaffte es mit einer Hand nicht richtig, aber es kamen Spanier vorbei, die mir beim Aufheben halfen.

Ich brachte Rosemarie sofort ins Reisemobil zurück, um den Gassigang mit den Hunden alleine zu machen. Als ich dann auch ins Reisemobil kam, lag Rosemarie schon im Bett und hatte große Schmerzen am Bauch und am Kopf, worauf sie gefallen war.

Woche 8, vom 5.3. bis 11.3.18: auf dem Campingplatz Playa de Mazarrón:
Montagmorgen musste ich als erstes schauen, ob Rosemarie in der Lage ist, zum Frühstück zu fahren. Beim morgendlichen Gassigang hatte ich nur ein T-Shirt an und schwitzte trotzdem. Auch im Zelt vor Bariloche war es sehr warm. Normalerweise haben die Hunde dort immer großen Hunger. An diesem Tag war das aber nicht so. Als wir dann rüber zum Lidl fuhren, war die Wärme schon weg, sodass ich wegen der Hunde keinen überdachten Parkplatz benötigte.

Auf dem Rückweg zum Campingplatz blieben in der Nähe des Strandes von Castelllar stehen. Die Hunde durften dort am Strand wieder freilaufen. Bevor wir weiterfuhren, gingen wir zu einer kleinen Cafébar dort, etwas trinken. Die beiden Hunde bekamen dort sogar ein Leckerchen, was sie gerne annahmen.

Am Abend kam starker Regen, mit zwischendurch Hagel. Für Bobby war das schon wieder bedrohlich, er verzog sich hinter dem Beifahrersitz. Als wir im letzten Jahr im Allgäu waren, kam während des Regens ein Gewitter. Dort bekam Bobby zum ersten Mal Angst vor dem Donner. Zuhause hatte ihn das bisher nicht gestört. Seitdem hat Bobby immer Angst, wenn Regen auf das Reisemobil prasselt. Beim letzten Gassigehen waren überall riesige Pfützen und alles war matschig. Die Hunde mussten danach kräftig abgerubbelt werden, vor allem Bobby.

Am Dienstagmorgen gab es noch immer riesige Pfützen und Matsch auf den Wegen des Campingplatzes. Auch die gepflasterten Wege hatten große Pfützen. Auf dem Paseo sah alles trocken aus, außer an den Bordsteinkanten. Am Strand gab es keine trockenen Stellen, überall waren Abdrücke des Hagels zu sehen. Da es auch noch recht windig war, kamen wir schnell vom Gassigehen zurück.

Als wir zum Frühstück am Bariloche ankamen, schien die Sonne schon stark, dass ich nur im T-Shirt dorthin ging. Die Hunde waren diesmal sehr ruhig und waren nicht so scharf auf mein Bocadillo wie sonst. Danach fuhren zum Strand vor Carlos, wo es den schönsten Sand gibt. Allerdings war heute der Strand sehr schmal. Den Hunden machte das nichts. Bella jagte mal wieder Bobby ins Meer und lief auch selbst hinein. Dann provozierte Bobby wieder Bella und lief weg und Bella hinterher. Die Beiden waren heute wirklich gut drauf, sodass sie am Nachmittag ausruhen mussten.

Am Mittwochmorgen waren die Wege auf dem Campingplatz und der Strand wieder trocken. Nun mussten die Hunde nicht mehr jedes Mal gereinigt werden, wenn sie Gassi waren. Beim Frühstück hatte Bobby diesmal keinen Appetit, während Bella einen guten Hunger hatte. Britta und Udo kamen hinzu und es wurde eine Menge geredet. Zum Strand gingen wir an diesem morgen mit den Hunden nicht mehr, weil wir um 13 Uhr einen Termin mit einer Friseurin hatten.

Der Nachmittag war sehr sonnig, dass ich mit den Hunden wieder etwas länger Gassi ging. Das war heute wohl einer der wärmsten Tage dieser Saison.

Der Donnerstagmorgen war total wolkenverhangen und es sah nicht aus, dass die Sonne noch durchkommen würde. Wir beschlossen deshalb, beim Bariloche zu frühstücken, weil es bei Carlos wegen der Strandnähe kälter ist. Nach einer Stunde kam dann doch noch die Sonne heraus. Rosemarie meinte, sie würde gerne noch Reibekuchen essen.

Also fuhren wir doch noch zu Carlos bestellten aber nur eine Portion Reibekuchen. Da es aber inzwischen sehr heiß in der Sonne war, kam kein Kaffee infrage, sondern Tinto de Verano für beide. Danach durften die Hunde wieder an den schönen Strand. Bobby und Bella machte das Laufen am Strand wieder viel Spaß. Sie waren aber nicht so wild wie vor zwei Tagen.

Als ich um 17:30 Uhr vom nachmittäglichen Gassigang zurückkam, sah ich, dass ein Reifen unseres Leihwagens platt war. Im Kofferraum lag ein Reservereifen, der in Ordnung war. So konnte ich den Reifen wechseln, damit wir auch die letzte Woche mit dem Leihwagen mobil sein konnten.

Für Freitag war große Wärme angesagt. Ich hatte mit zum morgendlichen Gassigang eine dünne Jacke angezogen. Nach ein paar Minuten am Strand musste ich sie schon wieder ausziehen, weil ich schon kräftig schwitzte. Bei der Rückkehr sah ich nach dem Reifen, aber der war noch voll. Wir fuhren natürlich wieder zum Bariloche und wurden nicht enttäuscht. Kaffee kam wieder vor der Bestellung und wurden dann auch nur gefragt, ob wir wieder Bocadillo bekommen.

An diesem Tag fuhren wir nicht noch irgendwo hin, wo die Hunde noch etwas laufen konnten, sondern direkt zurück. Wir konnten draußen am Reisemobil bleiben. Gegen 15:30 Uhr bemerkte ich, dass Bella Quiektöne von sich gab. Da sie damit nicht aufhörte, leinte ich beide Hunde an und ging mit ihnen zum Strand. Auf dem Weg dorthin, zog Bella extrem stark an der Leine. Weil Bobby ab und zu an Hecken schnüffelte, musste ich ihn immer wieder zum Weitergehen animieren.

Einen Meter vor dem Tor zum Strand fing Bella dann in den verwehten Sand zu pinkeln und hörte einfach nicht auf. Ich musste mir natürlich etliche böse Blicke gefallen lassen. Der Strand war voller Leute. An einer Stelle hatten sich mehr als 50 Menschen versammelt und feierten. Auch an anderen Stellen saßen Leute in Campingstühle, um sich zu sonnen. Trotzdem ließ ich die Hunde frei laufen, beobachtete sie aber ständig, um sofort einzuschreiten, wenn sie jemanden anbellen sollten.

Die Hunde verhielten sich aber vorbildlich, vor allem Bobby war inzwischen am Strand schon fast unproblematisch geworden. Beim letzten Gassigang nach 22 Uhr war ich allerdings mit Bobby nicht zufrieden, er bellte wieder einige Menschen an und ich schaffte es nicht ihn davon abzubringen.

Dieser Tag war wirklich besonders warm. Um 18 Uhr zeigte das Thermometer noch 24 °C an, um 22 Uhr waren es immer noch 22 °C.

Am Samstagmorgen war es schon sehr warm, als ich mit den Hunden Gassi ging. An unserem Frühstückscafé hatte man eine Seitenwand unter der Markise nicht heruntergelassen, damit es etwas mehr durchlüftet wird. Für mich war es aber nicht vorteilhaft, weil mir nun die Sonne in den Rücken schien, während sonst die Seitenwand Schatten brachte.

Den Nachmittag verbrachten am Reisemobil. Wegen der starken Sonne fuhr ich die Markise etwas aus. Weil die Leinen für die Hunde am Gerüst in 4,5 Metern befestigt waren, konnte ich die Markise leider nicht komplett ausfahren.

Am Sonntag fuhren wir wieder mit dem Reisemobil zum Markt. Nach dem Gassigehen fuhr ich erst einmal zu einem Wasseranschluss. Nach dem Auffüllen des Frischwassertanks musste ich weiter, um Abwasser abzulassen. Auf dem Markt waren am Kaffeestand diesmal keine Zelte aufgestellt. Ich hatte Angst, dass man es in der Sonne nicht aushalten könne, aber durch den frischen Wind war alles in Ordnung. Die Hunde wollten erst nichts essen, aber nachdem einer von Beiden etwas zu sich nahm, wallten dann Beide.

Zurück im Reisemobil musste alle Fenster Richtung Sonne verdunkeln und zusätzlich für Zugluft sorgen, sonst wäre es zu warm geworden. Als wir wieder auf dem Campingplatz waren, hätten wir eigentlich draußen in der Sonne relaxen können. Leider war aus dem Wind jetzt ein Sturm geworden, der einem Sand in die Augen blies. Beim Gassigang war es auch so, dass uns der Sturm den Sand ins Gesicht blies. Vor allem für die Hunde war es schlimm, weil am Boden der Sand viel stärker blies.

Woche 9, vom 12.3. bis 18.3.18: auf dem Campingplatz Playa de Mazarrón:
Der Montagmorgen war wieder superwarm, allerdings war es stark windig. Bei der Frühstücksbar waren einige Seitenwände nicht heruntergelassen, sodass es durch den Wind nicht zu heiß wurde. Die Hunde waren heute nicht problematisch. Als Rosemarie in den Zeitschriftenlagen ging, beobachteten beide den Eingang, bis sie wieder herauskam. Bella würde sogar eine Stunde und länger warten, Bobby hat von Bella gelernt und macht es inzwischen genau so.

Auf dem Rückweg hielt ich noch an der Bodega, um Brandy zu kaufen, denn wahrscheinlich sind wir das letzte Mal in Spanien. Zusätzlich kaufte ich noch einen Oporto, eine Art Portwein. Für 5 Liter Brandy und 2 Liter Oporto musste ich gerade 27 Euro zahlen.

Am Nachmittag war es nicht so stürmisch wie am Vortag. Trotzdem war s mir beim Gassigang am Nachmittag im T-Shirt etwas zu kühl.

Dienstagmorgen war es auch wieder sehr warm. Rosemarie packte noch Taschen mit Wäsche in den Kofferraum, die sie bei Lacolada waschen wollte. Vor dem Mercadona ließen wir die Hunde im Auto, während ich in den Waschsalon ging. Leider waren alle Maschinen abgedeckt und überall standen Werkzeugkisten herum.

Ein Deutsch sprechender Mann, wahrscheinlich sogar ein Deutscher kam an und entschuldigte sich dafür, dass wir nicht waschen konnten. Man hatte Problem mit Gasflaschen, mit denen die Wärme für die Trockner erzeugt wurden. Die Verschlüsse froren ein, obwohl man schon Propan anstatt des hier üblichen Butans benutzte. Da zur Zeit der Betrieb noch gering war, könnte man jetzt noch testen. Im Sommer wäre der Betrieb so stark, dass dann keine Probleme mehr auftreten sollten.

Das Frühstück war wieder sehr lecker, auch die Hunde waren zufrieden. Wir bekamen noch Besuch von Britta und Udo, sodass wir wegen der Wärme noch etwas Kühles trinken mussten. Als wir dort wegfuhren, hatten wir 2 Stunden dort verbracht. Beim Lidl wurde noch eingekauft, vor allem Trinkwasser mit Kohlensäure. Danach fuhren wir nach Mazarrón, wo es eine Tankstelle gibt, wo Dienstag und Freitag der Sprit günstiger war. Für Super 95 musste ich 1,18 € pro Liter zahlen, Diesel kostete 1,08 €, das war wirklich günstig.

Am Mittwochmorgen fuhren wir zum letzten Mal mit unserem Leihwagen nach Puerto de Mazarrón. Zu der Wäsche, die wir am Vortag dabeihatten, hatte Rosemarie noch eine weitere Tasche mitgenommen. Wir ließen die Hunde im Auto und ich ging in den Waschsalon, während Rosemarie schon einen Tisch beim Bariloche besorgte. Als ich dann die Hunde holte, wollten die schon unter die Seitenwände in den Innenraum.

Nach der vorgegebenen Waschzeit holte ich das zweite Wäschepaket aus dem Auto. Auf der Waschmaschine stand als restliche Zeit noch 7 Minuten, warten musste ich allerdings 15 Minuten. Mit der Genauigkeit hat man es in Spanien scheinbar nicht so. Auch die nächste Maschine dauerte länger als auf dem Display angegeben. Eine englische Familie hatte die beiden Trockner in Benutzung, als sie dann beide Trockner noch einmal neu belegten, nahm ich unsere feuchte Wäsche und brachte sie ins Auto.

Danach fuhren wir in die Nähe des Hafens um die Hunde am Strand laufen zu lassen. Rosemarie wollte natürlich mal wieder irgendetwas am Paseo kaufen, deshalb musste ich irgendwo mit den Hunden warten. Auf dem Weg zum Auto kehrten wir noch einmal an einer Bar ein, um einen kühlen Tinto de Verano zu trinken.

Am Donnerstagmorgen prasselte schon sehr früh der Regen auf unser Reisemobil. Natürlich musste ich mit den Hunden Gassi gehen. Lange blieb ich allerdings nicht am Strand. Diesmal wurde im Fahrzeug gefrühstückt, obwohl der Mietwagen noch vor der Tür stand. Wir hätten zwar noch zum Mercadona fahren können, aber der Innenraum war schon sauber. Vor allem Bobbys Haare waren in dem schwarzen Innenraum sehr gut zu sehen und das Entfernen dauert sehr lange. Das hätte ich heute bis zur Rückgabe nicht geschafft. Als Trost habe ich Rosemarie versprochen, dass wir am nächsten Tag mit dem Reisemobil zum Frühstück fahren.

Um 11 Uhr brachte ich dann unseren Mietwagen zurück. Ich hatte gedacht, dass man das Fahrzeug gründlich auf Schäden kontrollieren würde, aber nichts Derartiges passierte. Auf dem Rückweg ließ ich in der Rezeption meine Transponderkarte umprogrammieren, denn nachdem ich damit herausgefahren war, hätte ich nicht noch einmal herausfahren, ohne vorher hereingefahren zu sein.

Um 14 Uhr gingen wir zum Paellaessen in den Sozialraum des Campingplatzes. Diesmal brauchten wir nichts zuzahlen wie beim letzten Mal, weil wir nun lange genug hier waren. Ich fand die Paella wieder sehr lecker, ließ aber eine Menge auf dem Teller, um es für die Hunde mitzunehmen. Rosemarie wollte mir auch etwas dazugeben, aber weil sie vorher Zitrone darüber geträufelt hatte, wollte ich das nicht den Hunden geben.

Als wir zum Reisemobil zurückkamen, freuten sich die Hunde, vor allem Bobby wollte sofort an die mitgebrachte Tasche. Rosemarie machte den Beiden schnell die Näpfe mit Paella voll. Vor allem Bella fraß schnell ihren Napf leer, während Bobby anfangs etwas zurückhaltend war, dann aber auch darüber herfiel. Als Bobby etwas in seinem Napf hinterließ, war Bella sofort da und leckte seinen Napf blitzeblank leer.

Am Freitagmorgen fuhren wir wieder mit dem Reisemobil zum Mercadona. Das Parken mit dem Reisemobil war nun nicht mehr so einfach wie mit dem Mietwagen. Wir parkten auf einem kleinen Weg in der Nähe. Dort wo wir früher mit dem Reisemobil immer geparkt hatten, war jetzt eine riesige Baustelle. Während ich mit der Wäsche in den Waschsalon ging, suchte Rosemarie einen Tisch bei unserem Frühstückslokal. Als ich die Hunde aus dem Reisemobil holte, war Bobby sehr unruhig, und heulte, weil er nicht schnell genug aus dem Fahrzeug kam. Obwohl wir heute ganz woanders parkten, wussten die Hunde genau, wo sie hinmussten.

Obwohl ich 15 Minuten später als die Anzeige der Waschmaschine dorthin kam, lief diese noch, aber ich musste nur noch kurz warten. Als ich wieder zum Bariloche zurückkam, freuten sich die beiden Hunde, als wenn ich stundenlang weg gewesen war.

Später auf dem Campingplatz verdunkelte sich der Himmel und es fing an zu regnen. Als gegen 17 Uhr der Regen nachließ, ging ich mit den Hunden Gassi. Über Puerto de Mazarrón sah ich einen Regenbogen. Auf der gegenüberliegenden Seite war der Himmel stark dunkel. Ich ging trotzdem mit den Hunden wie immer Richtung Rambla. Als es dann aber auf einmal donnerte, zog Bobby den Schwanz ein und wollte zurück. Es war nun nicht mehr so einfach, mit den Beiden zurückzugehen, weil Bobby extrem an der Leine zog, während Bella mich zurückhielt. Es donnerte noch drei oder vier Mal und Bobby bekam dadurch immer mehr Angst.

Im Reisemobil verkroch sich Bobby hinter den Beifahrersitz. Etwas später sprang er auf meinen Schoß, war aber total unruhig. Es dauerte fast eine Stunde, bis Bobby sich wieder beruhigte.

Als ich am Samstagmorgen aus dem Reisemobil stieg, war ich geblendet von der Sonne und dem hellen Himmel. Wir wollten heute über den Deich der Rambla zum Café Colonia laufen, um dort zu frühstücken. Je länger wir unterwegs waren, umso windiger wurde es und Schleierwolken kamen auf. In der Rambla war wieder ein Flamingo zu sehen. Beim Café Colonia kamen uns Britta und Udo entgegen, denen war es zu kalt. Es war draußen nur ein Platz belegt, während innen alles besetzt war.

Lange blieben wir wegen des starken Windes nicht dort. Wir blieben den ganzen Nachmittag im Reisemobil, denn draußen wurde aus dem Wind ein Sturm. Als ich um 17 Uhr mit den Hunden Gassi ging, war der Himmel schwarz und der Sturm trieb uns den Sand in die Augen. Das Meer war sehr aufgewühlt und laut. Die Hunde hatte auch keine große Lust länger draußen zu bleiben und wollten schnell wieder ins Fahrzeug zurück.

Den letzten Gassigang machte ich, weil es anfing leicht zu regnen. Da ich vom Wetterbericht bei El Tiempo wusste, dass es noch einen längeren Regen gibt, ging ich so früh, bevor der Regen stärker wurde. Durch den längeren Regen wird wahrscheinlich die Fahrt am nächsten morgen zum Markt ausfallen.

Beim morgendlichen Gassigang am Sonntag sahen die Wege nicht so schlimm aus, wie der nächtliche Regen es hätte vermuten lassen. Die Hunde wollten nicht lange am Strand bleiben, als wenn für sie klar war, dass wir gleich wegfahren. Wir fuhren dann auch, obwohl es kühl und windig war. Diesmal waren am Kaffeestand auch wieder Zelte aufgebaut und einen Tisch fanden wir auch sofort. Rosemarie hatte Ihren Tabletten im Fahrzeug vergessen, so musste sie nach dem Frühstück erst einmal wieder zurück.

Wie immer blieb ich mit den Hunden im Reisemobil und schaute mir einen Film an. Die Hunde saßen auf den Vordersitzen und schauten sich das Treiben auf dem Parkplatz an. Den Nachmittag verbrachten wir wegen des Wetters wieder im Fahrzeug. Beim Gassigehen am Nachmittag hatte das schlechtes Wetter Vorteile. Der Strand war fast leer, nur einige Hunde mit ihren Menschen waren zu sehen. Bei normalem Wetter wäre der Strand voll gewesen. Abends mussten wir zum ersten Mal wieder die Heizung einschalten.

In dieser Woche fuhren viele Camper nach Hause, der Grund war das Paellaessen. Viele blieben bis dahin, denn es war für die Langzeitcamper kostenlos. So etwas lassen sich die meisten Leute natürlich nicht entgehen.

Woche 10, vom 19.3. bis 25.3.18: auf dem Campingplatz Playa de Mazarrón:
Am Montagmorgen war der Himmel grau und der Wind war schwach. Bevor ich mit den Hunden Gassi ging, beschlossen wir, zum Café Colonia zu gehen. Wir gingen wieder über den Deich der Rambla, der Flamingo war immer noch dort und suchte in der Rambla nach Nahrung. Am Café Colonia waren draußen viele Tische besetzt, einen freien fanden wir aber noch. Dieser sah allerdings aus, als hätten Schweine dort gehaust, alles voller Olivenöl und anderes.

 Gegen 12 Uhr lichteten sich die Wolken und es wurde sehr warm. Wir relaxten vor dem Reisemobil, wobei die heiße Sonne meinen Knien wieder guttat. Im Beistellzelt lagen viele leere Wasserflaschen, die ich alle platt quetschte um sie in einen dafür vorhandenen Container zu bringen. Als ich mit den gepressten Flaschen beim Container war, war dieser vollgestopft. Die meisten Leute machen sich leider nicht die Mühe Ihre Flaschen zu komprimieren und packten mehr Luft als Kunststoff in den Container. Ich zog eine 6 Liter Flasche heraus und packte ca. 40 1,5 Liter Flaschen hinein. Die herausgenommene 6 Liter Flasche presste ich ebenfalls zusammen und konnte sie auch noch in den Container schieben.

Den Gassigang am Nachmittag wollte ich mal richtig ausdehnen. Die beiden Hunde liefen aber einfach nur neben mir her, es war auch kein Hund am Strand, mit denen sie hätten spielen konnten. Am Abend fing es leicht an zu regnen und es wurde dann immer stärker. Der Wetterbericht hatte das zwar vorhergesagt, aber zwei Stunden später.

Am Dienstagmorgen wollten wir mit dem Reisemobil zum Frühstück fahren. Beim morgendlichen Gassigehen mit den Hunden wollte Bella am Strand nicht weiter mitlaufen. Bobby brauchte ich nicht überreden, wieder zurückzugehen, der macht alles was ich mach. Wir parkten zum ersten Mal im Innenbereich von Lidl, denn dort wollten wir auch noch einkaufen. Für die Hunde war der Weg zum Bariloche neu und Bobby schaute mich ständig an um zu erfahren, welche Richtung er gehen soll.

Beim Frühstückslokal gab es den Kaffee, wieder ohne dass wir ihn bestellt hatten. Auch das Frühstück mussten wir nicht bestellen, sondern wir wurden abgefragt und mussten nur bejahen. Wie immer war es sehr lecker, nur Bobby wollte heute nicht so richtig. Erst als fast nichts mehr da war, wollte auch Bobby wieder, aber da war es zu spät. Zurück machten die Hunde es wieder schwer, weil sie so nah bei mir blieben, dass ich aufpassen musste, nicht über sie zu stolpern.

Nach dem Einkauf bei Lidl, wollte Rosemarie wegen der Hunde zum Strand bei Carlos. Da die Sonne nicht mehr so stark schien, brauchte ich im Reisemobil keinen Durchzug mit den Dachluken machen. Mich überraschte, dass Rosemarie viel weiterlaufen wollte als sonst. Als wir schon fast bei der Touristeninfo waren, sagte sie mir, dass sie zum Keramikladen wollte. So ist das immer, wenn Rosemarie shoppen will, ist ihr kein Weg zu weit und ich muss irgendwo mit den Hunden draußen warten.

Als Rosemarie endlich zurückkam, waren die Hunde total verrückt, alle Leute schauten, was mit denen los war. Beim Zurücklaufen über den Strand, hatte Rosemarie plötzlich Hunger auf Fisch. Also kehrten wir bei Carlos ein und sie bekam ihren Fisch, ich nahm nur einen Tinto de Verano. Beim Fisch gab es aber auch Pommes frites die unsere Hunde Zuhause bei Rottmann‘s unter anderen Tischen suchten. So bekamen sie auch an diesem Tag von den Pommes eine Menge mit.

Beim Nachmittäglichen Gassigehen lief Bobby immer ganz nah neben mir, während Belle wie immer Ihre eigene Strecke lief. Etwas später sah ich, dass Bobby seinen Stummelschwanz eingesogen hatte. In der Rambla verteilte ich immer Hundefutter, die die Beiden aufspüren mussten. Bobby machte diesmal nicht mit, als ich dann sagte das wir jetzt „zurück“ gehen, wackelte freudig sein Schwänzchen. Währen ich über den Strand zurücklief und Bella nahe dem Meer an den Algen schnüffelte, lief Bobby auf dem Paseo weit voraus und ich musste ihn einige Male zurückrufen, was nur mit „Tschüss Bobby“ funktionierte. Auch im Reisemobil hatte Bobby später Probleme, er zitterte und wusste nicht was er machen sollte.

In der Nacht zum Mittwoch stürmte es wieder sehr stark und das Reisemobil wackelte ständig. Da es außerdem draußen noch kalt war, ließ ich die Heizung die ganze Nacht durchlaufen. Bobby hatte Probleme mit dem Sturm, er setzte sich in eine Ecke des Hubbettes und zitterte. Zureden nutzte nichts, ich musste Ihn tatsächlich mit Gewalt unter das Oberbett zerren. Sonst weckt mich Bobby mehrmals pro Nacht, damit ich ihn unter das Oberbett lasse. In dieser Nacht war das anders, wenn ich ihn mal unter dem Oberbett hatte, war ich froh, weil er sich darunter sicher fühlte, wenn er zu mir Körperkontakt hatte.

Als ich morgens mit den Hunden Gassi gehen wollte, standen keine Schuhe mehr vor der Tür. Mit einer langen Stange konnte ich einige Schuhe unter dem Fahrzeug hervorholen, ein Schuh lag auf der anderen Seite des Fahrzeuges. Einen Schuh fand ich erst nachmittags, als das Reisemobil von der Nachbarparzelle wegfuhr. Wegen des Sturmes am Strand wollten die Hunde, vor allem Bella, ganz schnell wieder zurück.

Wir frühstückten diesmal im Reisemobil, denn draußen war es wegen des Windes zu kalt. Die Hunde wollten diesmal nichts vom Frühstück, im Gegensatz zu sonst. Rosemarie zog die Betten ab, weil sie sie am nächsten Tag waschen wollte. Als das Hubbett unten war, wollte ich die rechte Befestigung untersuchen. Das Bett knarrte schon eine ganze Weile, wenn man sich im Bett bewegte, selbst wenn Bobby übers Bett lief. Ich versuchte die Schrauben festzuziehen, aber bei mehreren funktionierte das nicht. Mit Holzleim und mehreren Zahnstochern, versuchte ich diese Schrauben wieder festzubekommen.

Da es draußen wärmer wurde, konnten wir doch noch dort relaxen. Die Sonne war sehr kräftig, der Nordwind allerdings sehr kalt. Im Windschatten konnten wir die Sonne genießen. Als Rosemarie „Bares für Rares“ schauen wollte, liefen auch die Hunde ins Fahrzeug. Auch ich blieb bis zum Gassigehen im Fahrzeug. Bella drängelte schon sehr früh, dass ich mit Ihr Gassi gehen sollte. Ich gab ihr nach, obwohl die Zeit bis zum letzten Gassigang dann eine Stunde länger wurde.

In der Rambla bekommen die Beiden fast immer Trockenfutter, was Bella in der Regel schon auf dem Weg dorthin von mir forderte. An diesem Tag ließen Beide das Futter dort liegen. Bei Bobby versuchte ich, ob er ein paar Körner aus meiner Hand wollte. Als er das tat, ließ ich absichtlich ein Korn aus der Hand fallen und er versuchte sofort dieses zu suchen und zu fressen. Nun fraß er die verteilten Körner und Bella machte mit.

Beim letzten Gassigang um ca. 22 Uhr trafen wir unterwegs zwei kleine Hunde. Ich war erstaunt, dass weder Bobby noch Bella die Hunde anbellten. Bella versuchte sogar mit einem Hund zu spielen. Im Januar hätte vor allem Bobby noch kräftig Krawall gemacht. Das Bobby im Dunkeln nicht mehr alle Hunde aber auch Menschen anbellt, zeichnete sich schon seit fast einem Monat ab.

Auch am frühen morgen des Donnerstages stürmte es stark. Die Schuhe waren aber diesmal nicht verschwunden. Morgens am Strand machten beide Hunde schnell ihr Geschäft und wollten auch schnell wieder zurück. Rosemarie hatte das Reisemobil schon zum Fahren vorbereitet, dass ich nur noch das Netzkabel entfernen musste, um sofort loszufahren. Parken mussten wir wieder in einer Nebenstraße in der Nähe von Mercadona.

Da Rosemarie eine große Tasche mit Wäsche gepackt hatte, ließen wir die Hunde erst einmal im Fahrzeug. Als wir zum Waschsalon gingen, mussten wir bergauf und noch gegen den Sturm angehen, was echt schwer war. Als wir in den Waschsalon kamen, waren alle Maschinen frei. Ich füllte eine 12 kg-Maschine, während Rosemarie schon einen Platz am Bariloche besorgen sollte. Als ich die Hunde holen wollte, kam Rosemarie und hatte keinen Tisch gefunden. Sie blieb dort, um den nächsten Platz zu ergattern. Die Hunde alleine aus dem Reisemobil zu holen, war nicht ganz einfach, weil die Tür heute zur Straße aufging und Bella immer sofort loslaufen will.

Am Bariloche hatte Rosemarie inzwischen einen Platz bekommen. Ich hatte mich kaum gesetzt, da war unser Frühstück auch schon da. Nach einer Dreiviertelstunde ging ich rüber um die Wäsche in den Trockner umzuladen. Nach einer weiteren Viertelstunde brachten wir dann die Hunde ins Reisemobil und holten die Wäsche ab. Zurück auf dem Campingplatz war der Sturm weg und es wehte nur noch etwas Wind, sodass man sich gut sonnen konnte. Da wir in der nächsten Woche nach Hause fahren wollten, entfernte ich schon einmal die Hundeleinen vom oberen Gestänge. Das war wichtig, weil ich dafür die Teleskopleiter benötigte, die als Erstes in der Garage verstaut werden muss.

Am Freitagmorgen strahlte die Sonne, ohne von Wolken verdeckt zu werden. Rosemarie schlug vor zum Café Colonia zu gehen, was wir dann auch machten. Die Hunde durften wieder über den Deich laufen, während Bobby wie fast immer auf der kleinen Mauer lief, war Bella auf einmal unten in der Rambla und lief parallel zu uns. Unterwegs begegneten uns Hunde, aber es gab keine Probleme.

Beim Café Colonia war das etwas anders. Als dort Hunde dazu kamen, gab es immer Gebell. Mal war es Bobby, mal war es Bella, die sich kräftig aufregte. Das legte sich in der Regel aber nach kurzer Zeit. Wie immer waren die Beiden hungrig auf unser Frühstück. Zurück gingen wir wieder über den Deich der Rambla, weil Rosemarie noch in die Gärtnerei wollte.

Danach konnten wir am Reisemobil noch die Sonne genießen, bis irgendwann der Wind zum Sturm wurde.

Am Samstagmorgen schien die Sonne und es war sehr windig. Nachdem ich die Windrichtung festgestellt hatte, glaubte ich, dass vor dem Café Colonia Windschatten ist. Wir liefen dann auch tatsächlich dorthin. Unterwegs sahen wir wieder den einzelnen Flamingo im Wasser schlafen. Ich glaube inzwischen, dass es der Flamingo war, der im Januar als Erster von den Vieren verschwunden war.

Am Café Colonia saß Udo ohne Britta, die krank zuhause geblieben war. Wir setzten uns dazu, aber unsere beiden Hunde machten Probleme, weil Udo seine Ronja dabeihatte. Ronja kannte mich schon einige Jahre und fordert von mir immer Leckerchen. Das gefiel Bobby natürlich nicht und er bellte deshalb laufend. Aber auch Ronja bellte mich an, damit ich ihr etwas gebe. Auch Bella bellte mitunter dazwischen. Als wir dann unser Frühstück hatten und Bella und Bobby davon abbekamen, waren sie etwas ruhiger. Aber Ronja machte mich inzwischen auch an, weil sie auch etwas von meinem Frühstück wollte.

Als Udo mit Ronja dann ging, waren unsere Hunde ruhig. Auf dem Weg zu unserem Reisemobil war es sehr stürmisch, aber trotzdem warm. Die Hunde wollten nicht draußen bleiben, sie sprangen sofort ins Reisemobil. Obwohl es sehr stark stürmte, war die Sonne so stark, dass es im Reisemobil so heiß war, dass wir das große Dachfenster öffnen mussten irgendwann kam eine Böe die am Dachfenster und an der Antenne zerrte. Beim Dachfenster hatte ich Angst, dass es abbricht, und schloss es, so schnell ich konnte. Mit der Antenne fiel der Empfang aus und ich schloss sie ebenso schnell.

Als wir nachmittags Gassi gingen, war am Strand so ein starker Sturm, dass der Sand den er mitführte auf der Haut schmerzte. Ich ging trotzdem mit den Hunden bis in die Rambla, weil der Wind von hinten kam. In der Rambla war durch den Deich nur wenig Wind. Die Hunde konnten dort ohne Probleme Ihre Hundefutterkörner suchen.

Zurück gingen wir über den Paseo, wo wir aber trotzdem viel Sand abbekamen. Erst als wir durch das Tor zum Campingplatz gingen, war der Sturm so nicht mehr zu spüren. Im Reisemobil bekam Bobby wieder Angst vor dem Sturm, der unser Fahrzeug schüttelte. Der Sturm hielt bis Mitternacht an, Bobby war aber immer noch skeptisch. Erst als er sich im Bett an mich schmiegen konnte, wurde er langsam ruhig.

In der Nacht zum Sonntag wurde Uhr eine Stunde vorgestellt. Von unseren 4 Funkuhren hatten sich 2 automatisch umgestellt, die beiden Anderen habe ich gegen Mittag angestoßen, die Uhren wurden dabei auf das Armaturenbrett gelegt, damit die Außenhaut aus Aluminium den Empfang weniger beeinflusst.

Als ich am morgen mit den Hunden Gassi ging, wollte Bella sofort wieder zurück, als wenn sie wusste, das wir heute mit dem Reisemobil fahren. Bobby ließ sich im Gegensatz zu Bella von mir führen kam auch sofort mit, als ich sagte wir gehen „zurück“. Am Markt ging Rosemarie diesmal sofort durch die erste Reihe, während ich mit den Hunden über die Straße zum Kaffeestand ging. Bella machte mir wieder große Schwierigkeiten, weil sie immer wieder stehen blieb, und nicht weiterwollte.

Am Kaffeestand bestellten wir diesmal keine Bocadillos, sondern nur Churros, weil wir später noch etwas essen wollten. Als ich mit den Hunden wieder im Reisemobil war, wollte ich einen neuen Sendesuchlauf machen. Das dauerte ca. 25 Minuten, leider waren danach alle Favoriten gelöscht und nur die kann man nach eigenen Bedürfnissen sortieren. Rosemarie hatte das bis zum Abend noch nicht gemerkt.

Nach dem Markt fuhren wir zum Einkaufen zu Lidl. Danach fuhren wir zu Leonardo, wo ich noch einmal eine Pizza essen wollte. Wie schon bei Besuchen in den letzten Jahren war der Café con Leche der Beste, den ich Spanien bisher bekommen hatte. Auch der Tinto de Verano war anders als woanders, milder aber sehr lecker.

Als wir auf dem Campingplatz ankamen, war es schon nach 15 Uhr, so spät waren wir sonntags noch nie zurück. Ich fing an, einige Dinge ins Fahrzeug einzuräumen. Als ich später mit den Hunden zum Strand ging, sah ich, dass es über dem Meer regnete. Der Regen war allerdings noch weit entfernt, kam aber doch flott näher. Ich sah zu, dass wir noch im Trockenen ins Fahrzeug kamen.

Fazit der Woche: In dieser Woche wurden viele Parzellen frei, alleine in unserer Reihe waren es ca. 15. Auffällig war, dass immer mehr Franzosen kamen, die aber meist nur ein paar Tage blieben. Auch Engländer die hier bisher kaum vertreten waren, sah man inzwischen mehr. Vom Wetter war es Sturm, der diese Woche prägte.

Woche 11, vom 26.3. bis 31.3.18: auf dem Campingplatz Playa de Mazarrón:
Mit dem Montag begann für uns die letzte Woche auf diesem Campingplatz. Eigentlich wollten wir an diesem Morgen Zuhause frühstücken. Dann kam Rosemarie auf die Idee, dass wenn wir vom Gassigang zurück sind zusammen den kurzen Weg zum Café Colonia gehen sollten. Ich machte aber einen anderen Vorschlag, Rosemarie sollte den kurzen Weg alleine gehen, während ich mit den Hunden den Weg über den Deich nahm. Als ich am Café Colonia ankam, saß Rosemarie schon bei Udo und Ronja am Tisch.

Ronja freute sich schon auf mich, weil sie bei mir immer nach Leckerchen bettelt. Bobby und Bella gefiel das aber nicht und bellten laufend, und Ronja bellte mich auch an, wenn sie etwas haben wollte. Andere Gäste schauten nicht gerade freundlich zu uns. Es kamen noch andere Hunde auf die Terrasse, was unsere Hunde nicht gerade ruhiger machte. Als Udo mit Ronja dann ging, wurden unsere Hunde endlich ruhig.

Als wir wieder zu unserer Parzelle auf dem Campingplatz gingen, sahen wir, wie viele Parzellen inzwischen leer waren. Es kamen aber trotzdem immer wieder neue Fahrzeuge, auch viele Spanier.

Die Nacht zum Dienstag war sehr mild. Da ich etwas Früher als sonst wach wurde, gingen wir auch früher Gassi. Als wir zurückkamen, hatte Rosemarie unser Reisemobil schon fahrfertig gemacht. Wir fuhren auch sofort los. Wir parkten wieder in einer Nebelstraße in der Nähe vom Mercadona. Den Weg zum Bariloche machten die Hunde schwierig, vor allem Bella versuchte überall zu schnüffeln, oder auf die Straße zu laufen. Ich war froh, als wir endlich am Tisch unseres Frühstückslokals saßen.

Nach dem Frühstück fuhren wir nach Mazarrón zum dortigen Mercadona. Wir kauften diesmal besondere Dinge ein, die wir mit nach Hause nehmen wollten. Danach fuhren wir zu der Tankstelle, die dienstags und freitags immer etwas Günstiger war. Ich machte dort noch einen zusätzlichen 10 l Kanister und den Fahrzeugtank voll. Der Liter Diesel kostete an diesem Tag 1,099 €. Ich füllte auch noch die Reifen auf 5,5 bar, womit ich ja schon oft Probleme hatte diesen Druck zu erreichen.

Als wir wieder auf unserer Parzelle waren, relaxte Rosemarie, während ich schon einiges in der Garage um- und einräumte. Dabei merkte ich, wie warm es war, es war so ein Tag, wie ich ihn bisher vermisst hatte. Sollte jetzt wo wir bald nach Hause fahren, das Wetter kommen, das wir von anderen Überwinterungen kannte, jedoch aus diesem Jahr nicht.

Am Mittwoch wurde das Wetter wieder so wie am Vortag. Wir frühstückten zum zweiten Mal vor dem Reisemobil, das letzte Mal war es im Januar. Nach dem Frühstück ging ich zur Rezeption, um mich für Samstag abzumelden. Mit zwei 500€ Bonos und einen Alten auf dem nur noch ein Paar Euros Guthaben waren, war unsere Zeit hier bezahlt. Danach räumte ich noch einiges zur Abreise ins Fahrzeug. Eigentlich wollte ich das Beistellzelt noch abbauen, aber mir war es einfach zu warm und ich verschob das auf den nächsten Tag.

Als ich später mit den Hunden Gassi ging, war der Strand ziemlich belebt. Ich ließ die Hunde etwas länger an der Leine und ließ sie erst dort los, wo weniger Menschen waren. Trotzdem musste Bella wieder Leute anbellen, die im Liegestuhl lagen, Bobby hielt sich daraus. Schon seit einiger Zeit bemerkte ich, dass Bella mehr Probleme mit Leuten macht als Bobby. Das freut mich, trotzdem bellt Bobby immer mal wieder Menschen an.

Auch am Donnerstag war das Wetter wie an den Vortagen. Als ich mit den Hunden morgens am Strand Gassi ging, fuhren dort 2 Traktoren herum um den Strand zu glätten. Der Grund war wohl, dass viele Spanier jetzt hier Urlaub machten, denn Ostern ist in Spanien Hochsaison. Heute fuhren wir zum letzten Mal zum Bariloche in Puerto de Mazarrón. Wir hatten gerade dort Platz genommen, bekamen wir Besuch von Britta und Udo. Britta war mehrere Tage krank und sah auch nicht gut aus. Da sie Ronja nicht dabeihatten, machten unsere Hunde auch kein Theater.

Nach dem Frühstück fuhren wir noch bei Lidl vorbei, wo Rosemarie noch ein paar Lebensmittel einkaufte. Danach fuhren wir zu einem Laden kurz vor Mazarrón, eine Art Baumarkt und Haushaltswarengeschäft. Ich kaufte dort eine Espressomaschine, die wie ein Diabolo aus Aluminium aussieht. Rosemarie war dagegen, da man aber diese Maschine gut auf unserem Gasofen betreiben kann, glaubte ich, dass sie für uns geeignet sei. Als ich später damit Kaffee machte, fand Rosemarie ihn sehr lecker. Auf jeden Fall ist das Kaffeemachen mit dieser Maschine, leichter als das Aufbrühen mit einem Kaffeefilter und Wasserkocher.

Auf dem Campingplatz zerlegte ich das Beistellzelt und verpackte es in der Garage. Nun war nur noch der grüne Vorzeltteppich zu entfernen und zusammenzupacken, um abreisebereit zu sein. Am Strand waren an diesem Nachmittag noch mehr Menschen als am Vortag. Trotzdem konnte ich die Hunde eine Weile am Strand frei laufen lassen.

Der Freitagmorgen begann wieder wie die anderen Morgen in dieser Woche, warm und wenig Wind. Wir beschlossen frühstücken zu gehen. Weil sehr viele Spanier z. Z. hier waren, hatten wir die Befürchtung, dass wir beim C keinen Tisch bekommen könnten. Also liefen wir am Strand entlang, bis zum Oasis de Las Palmeras. Weil dort durch Palmen noch Schatten herrschte, gingen wir durch zur oberen Terrasse, wo die Sonne früher hinkam. Weil dort viele Katzen herumliefen, mussten die Hunde natürlich ständig bellen. Das Frühstück am Oasis war in Ordnung, kam allerdings nicht an das vom Bariloche heran.

Als wir wieder zurückliefen, war der Paseo voller Menschen. Es gab aber keine Probleme mit den Hunden, allerdings mussten sie nun an der Leine gehen. Auf dem Campingplatz packten wir den grünen Vorzeltteppich zusammen. Es klappte besser als gedacht, weil der Teppich durch die Wärme der letzten Tage auch von unten drunter trocken war. Um 16 Uhr war alles im Fahrzeug verpackt und wir hätten sofort losfahren können.

Da es draußen neben dem Reisemobil wegen des fehlenden Teppichs sehr staubig war, blieben wir im Fahrzeug. Gassi gingen wir heute um 16 Uhr, weil die Hunde drängten. Ich ging mit Ihnen noch einmal bis in die Rambla und erzählte ihnen dabei, dass wir das letzte Mal hier waren. Bella erzählte ich von Tobi, Lucky Mariechen und Jonny, aber irgendwie kam von ihr keine Reaktion. Für Bella war wohl klar das die Hunde, die ich ihr nannte, sehr weit von uns weg waren.

Gegen 19 Uhr war mir extrem warm im Fahrzeug, Ich fragte Rosemarie ob sie mit mir und den Hunden eine kleine Runde laufen würde, sie wollte nicht. Dann gingen wir doch noch einmal rüber zum Café Colonia und tranken einen Tinto de Verano sowie ein Bier. Da es so aussah, als wenn wir noch Regen bekommen würden, liefen wir nach einer halben Stunde wieder zum Campingplatz, der Regen kam jedoch nicht.

Sa, 31.03.18: Bolnuevo -> Aire de Labenne (N 43°35’11”, W 1°25’08”) 930 km
Um 7:15 Uhr klingelte am Samstagmorgen der Wecker. Während ich als Erstes noch einmal die Toilette entsorgte und dann Duschen ging, machte Rosemarie das Reisemobil innen fahrbereit. Ich musste dann nur noch das Fahrzeug vom Strom abkoppeln. Da das Tor zum Strand erst später geöffnet wird, fuhr ich mit dem Reisemobil Richtung Oasis, um dort mit den Hunden zum Strand zu gehen. Rosemarie musste an der Rezeption noch den Transponder zum Öffnen der Schranken abgeben. Die Hunde durften zum letzten Mal am Strand spielen, dann fuhren wir los, Richtung Heimat.

Um 11 Uhr hielten wir an einem Rasthof vor Valencia an. Wir fanden eine Ecke wo draußen Tische und Stühle standen. Rosemarie ging in das Lokal, um etwas zu bestellen. Es war sehr kalt und stürmisch und ich nahm einen Tisch in der Ecke des Gebäudes. Irgendwann kamen Rosemarie und ein Kellner mit Café und etwas zu essen. Das Essen bestand aus einem Stück Tortilla und einem Stück Weißbrot. Rosemarie meinte, dass man dort nichts Besseres hatte.

Wir sahen zu, dass wir so schnell wie möglich wieder ins warme Reisemobil kamen. Kurz vor Valencia kamen wir in einen Stau, der uns aber nur eine Viertelstunde kostete. Ab Valencia fuhren wir dann Richtung Nord- Nordwest und bekamen den Sturm teilweise von vorne. Der Sturm war nun extrem zu spüren, wenn er von der Seite kam, drückte er mich weg, kam er von vorne, musste ich wesentlich mehr Gas geben.

Eigentlich wollte ich an einer Raststätte halten, an der wir schon mal waren, aber ich fand sie nicht. Wir hielten dann an einer anderen Raststätte. Diesmal bekamen wir auch ordentliche Bocadillos, aber auch hier fanden wir keinen windstillen Platz. Auf der Weiterfahrt fanden wir später noch die gesuchte Raststätte dann doch noch und zwar an der Ausfahrt 176. Wir wollten jetzt nur noch zu dem kleinen Laden, an dem wir vor Jahren mal Schinken gekauft hatten. Draußen stand jemand mit Orangen in Säcken, er gehörte zu dem kleinen Laden.

Der Verkäufer in dem Laden war recht jung, aber sehr gut. Er bot Rosemarie alles Mögliche zum Probieren an, wenn sie dann etwas gekauft hatte, bot er etwas Neues an. Er ließ uns natürlich immer probieren, ob wir wollten oder nicht. Am Ende ließ Rosemarie dort circa 100 Euro ausgegeben. Den Sack Orangen, der hier 5 Euro kostete, hatten wir in Mazarrón immer für 3 Euro gekauft. Diese Orangen schmeckten auch nicht so gut, wie die aus Mazarrón, wie wir später Zuhause feststellten.

Wir fuhren weiter bis nach Saragossa, wo wir dann über die AP 68 und später über die AP 15 bis nach Pamplona. Ab Pamplona wollte ich dann wieder mautfrei fahren, weil der Dieselpreis an den bisherigen Tankstellen bei ca. 1,23 € lag. Genau wie bei der Rückfahrt vor zwei Jahren fuhr ich unabsichtlich eine andere Strecke als früher. Für die bisher gefahrene Strecke auf der Autopista in Spanien musste ich 9,15 € zahlen. Auch hier war der Dieselpreis in etwa so wie auf der bisher gefahrenen Strecke. Außerdem gab auch viel seltener Tankstellen, im Gegensatz zu der früher gefahrenen Strecke, wo man ständig an Tankstellen vorbeifuhr, die auch noch preiswert waren.

Irgendwie hoffte ich trotzdem, noch vor der französischen Grenze eine günstige Tankstelle zu finden. Als wir in Irun ankamen, hatten wir noch immer keine gefunden. Ich kannte noch eine Tankstelle an einen Kreisverkehr, den ich auch fand. Leider gab eine Sperrung der benötigten Ausfahrt, ich glaubte aber dahin zurückzukommen.

Leider war Irun eine größere Stadt, als ich dachte, obwohl ich 2 aktive Navis hatte, half mir keines. Ich wusste auch nicht, welches Ziel ich hätte eingeben müssen, außerdem fand ich keinen Platz wo ich mal hätte anhalten können, um etwas Neues in die Navis einzugeben. Als ich dann eine große Tankstelle fand und tanken wollte, war diese geschlossen.

Ich fuhr noch einige Runden unkoordiniert durch die Iruner Straßen, bis ich erneut eine Tankstelle fand. Dort tankte ich knapp 120 Liter für 1.06 €. Danach konnte ich sorgfältig ein geeignetes Ziel ins Navi eingeben. Das Navi führte mich nun auf die A63, der wir dann weiter Richtung Norden folgten.

An der ersten Mautstelle versuchte ich den Tipp, den ich von zwei verschiedenen Personen in Spanien bekommen hatte. Ich drückte die Ruftaste am Automaten und versuchte der Dame zu erzählen, dass ich ein Motorcaravan habe. An der Gebührenanzeige änderte sich aber nichts, so wie es passieren sollte. Ich musste also normal zahlen um weiterzukommen. An der Aire de Labenne hielten wir nach einigen Kilometer Fahrt zum Übernachten an.

So, 01.04.2018: Aire de Labenne -> Raststätte Spy A15 Belgien (N 50°29‘37“, O4°42‘08“) 1063 km.
Am Sonntagmorgen standen wir um 6 Uhr auf. Wir gingen mit den Hunden zur Raststätte um einen Kaffee zu trinken und eine Kleinigkeit zu essen. Leider durften dort keine Hunde rein, also mussten die beiden im Reisemobil warten. Wir bestellten für jeden ein Brötchen und einen Kaffee. Der Kaffee war grausam, die Brötchen waren genießbar, dafür war der Preis mit 16€ sehr hoch.

An der ersten Mautstelle versuchte ich noch einmal den Ratschlag von Udo und Jürgen zu befolgen und zu sagen, dass ich einen Motor-Caravan habe, aber es funktionierte wieder nicht. Wahrscheinlich funktionierte das nur bei hohen sehr Reisemobilen, die von den Automaten als Lkw erkannt wurden. Insgesamt musste ich bei der Rückfahrt ca. 150 Euro in Frankreich bezahlen, obwohl ich die gleiche Strecke wie bei der Hinfahrt benutzte, auf der ich nur 68 Euro bezahlt hatte.

Da wir diesmal nur über Autobahnen fuhren, kamen wir gut voran. Allerdings kamen häufig Mautstationen, wo ich einige Probleme mit den richtigen Einfahrten hatten, und durch die schmale Durchfahrt wieder rückwärtsfahren musste. Dabei war es nicht immer meine Schuld, an einer Mautstation standen 7-8 Fahrzeuge mit Warnblinkern in den Durchfahrten. Die Warnanlage schaltete ich nun bei Problemen immer ein, um andere daran zu hindern, in meine Durchfahrt zu fahren.

In Paris gab es wie immer einen gewaltigen Verkehr, trotzdem kamen wir diesmal in 25 Minuten durch. Auch hinter Paris fuhren wir weiter mautpflichtig bis an die belgische Grenze. In Belgien waren die Autobahnen gegenüber früher sehr gut, trotzdem gab es immer wieder tiefe Löcher, bei denen unser Fahrzeug immer einen gewaltigen Schlag bekam. In der Dunkelheit hatte ich auch leider keine Chance den Löchern auszuweichen. Gegen 22 Uhr kahmen wir bei unserem Ziel der Raststätte Spy an. Die Hunde mussten noch einmal nach draußen, dann ging es ins Bett.

Mo, 2.04.2018: Raststätte Spy -> Leverkusen 322 km.
Am Montagmorgen standen wir erst um 8 Uhr auf. Während ich als erstes mit den Hunden Gassi hing, ging Rosemarie in der Raststätte duschen. Danach ging ich für 2,50 € duschen für 2,50 €. Zum Frühstück durften diesmal auch die Hunde mit in die Raststätte. Der Kaffee schmeckte hier besser als in Frankreich und die Preise waren etwas moderater.

Bei der Weiterfahrt hatten wir keine Eile mehr. Die Autobahnen waren gut, trotzdem musste ich aufpassen, dass ich nicht durch eines dieser tiefen Löcher fuhr die immer wieder auftauchten. In Deutschland wurde die Autobahn dann besser, sodass ich die Fahrbahn nicht mehr so genau beobachten mussten. Nicht mehr weit von Köln entfernt, kam in einer Baustelle ein Hinweis, dass die Leverkusener Brücke für Fahrzeuge über 3,5 t gesperrt sei. Einen Hinweis darauf, welche Strecke man nun fahren sollte, sahen wir leider nicht.

Auch auf der weiteren Strecke war kein Hinweis auf eine Umleitung zu sehen. Ich nahm die letzte Abfahrt vor der Brücke und konnte erst einmal kein Navi zur Hilfe nehmen. Als ich mal die Möglichkeit zum Halten habe, schaute ich mir die Karte auf dem Navi an um eine Brücke über den Rhein zu finden. Nachdem wir endlich den Rhein überquert hatten, mussten wir noch einmal auf die belebte Autobahn A3.

Als wir dann bei Gitta und Bruno ankamen, drehten beide Hunde durch und wollten nach draußen. Bei Bella konnte ich das Verstehen, sie war schon oft hier, Bobby allerdings nicht, das letzte Mal vor zwei Jahren. Alle Beide standen schwanzwedelnd aufrecht vor der Haustür und bellten, dass man Ihnen die Tür aufmacht. Es war relativ warm in Leverkusen, trotzdem mussten wir nachts im Fahrzeug die Heizung einschalten.

Di, 3.04.2018: Leverkusen -> Dorsten 90 km.
In der Nacht fiel die Außentemperatur bis auf 10 °C, im Fahrzeug blieb es aber bei 18 °C. Mit den Hunden gingen wir um 8:30 Uhr Gassi. Als wir zurückkamen, wurden wir schon von Gitta erwartet. Nach dem Frühstück fuhren wir dann noch zum dortigen Aldi einkaufen, weil wir zuhause ja nichts mehr zu essen hatten. Auf der Fahrt nach Hause gab es viel Verkehr, wir kamen aber trotzdem einigermaßen durch.

Zuhause angekommen, musste ich unseren Pkw erst wieder an die Batterie anschließen. Rosemarie musste dann damit zum Stellplatz des Reisemobils fahren. Dort packten wir dann das Wichtigste auf die Rücksitze des Pkws, denn hinten konnten wir nichts laden, dort ist ja der Bereich der Hunde. Rosemarie legte noch Bekleidung bereit, die ich später abholte, dann aber ohne Hunde. Unsere Überwindung war nun beendet.

Fazit der diesjährigen Überwinterung:
Bei der diesjährigen Überwinterung war es im Januar etwas kälter als bei den bisherigen Überwinterungen. Im Februar hatte es relativ viel geregnet, während es im März anfangs wieder kälter wurde, dazu kamen Sturme. Ende März wurde es dann doch noch so warm, wie wir es von früher gewohnt waren. Den Hunden gefiel es hier aber wie immer wieder sehr gut. Bobby machte in den ersten Wochen in der Dunkelheit beim letzten Gassigang große Probleme.

Auch beim Frühstück bellt Bobby mich immer wieder an, wenn ich ihn mal nicht beachtete, das hat er in den letzten Monaten in Deutschland schon gemacht. Schön war auch, dass wir mit dem Leihwagen fast jeden Tag zum Frühstücken fahren konnten.

Bobby und Bella waren sich in der Zeit hier in Spanien erkennbar nähergekommen, am Strand liefen sie immer häufiger nebeneinander und beschnüffelten Dinge gleichzeitig. Inzwischen scheint es sogar so zu sein, dass Bella Bobby helfen will, wenn er Probleme hat, bisher war es immer nur umgekehrt.

Auf jeden Fall war ich froh, den Winter noch einmal in Spanien verbracht zu haben. Wie sehr mir die Wärme guttat, merkte ich, als es nachmittags vor allem wegen starken Wind sehr kalt war. An dem Tag konnte ich beim letzten Gassigang nur unter starken Schmerzen laufen.

Was hier in der Gegend immer noch zunimmt, sind die Plastikgewächshäuser. Dafür sind aber auch viele Verfallene und Unansehnliche inzwischen verschwunden.